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Der asiatische Ansatz zur Behandlung von COVID-19 unterscheidet sich von unserem, und er scheint erfolgreich zu sein. China, Thailand und Laos setzen auf Kapseln mit dreizehn chinesischen Kräutern, die bei Patienten mit leichten Symptomen eine heilsame Wirkung haben und helfen, Fieber, Husten und Müdigkeit zu lindern.

Auf einen Blick
  1. Lianhua-Qingwen-Kapseln (LQC), die auch gegen die saisonale Grippe eingesetzt werden, gehören in China seit Februar 2020 zur Standardbehandlung bei COVID-19, und Länder wie Thailand und Laos verwenden das Produkt ebenfalls.
  2. LQC besteht aus dreizehn Kräutern und soll »eine heilende Wirkung bei Patienten mit leichten Symptomen haben und hilft, Fieber, Husten und Müdigkeit zu lindern«; es kann außerdem »dazu beitragen, eine Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern«.
  3. Wie Untersuchungen zeigen, wiesen Patienten, die LQC zusammen mit der »üblichen Behandlung« erhielten, im Vergleich zu den Kontrollen bessere Heilungsraten auf (91,5 Prozent gegenüber 82,4 Prozent). Sie erholten sich auch deutlich schneller (in 7 statt 10 Tagen).
  4. Jinhua-Qinggan-Granulat und Xuebijing-Injektionen stehen ebenfalls auf der Liste der chinesischen Standardtherapie für COVID-19. Jinhua-Qinggan-Granulat enthält eine Mischung aus zwölf verschiedenen Kräutern, darunter Lakritze, Minze und Geißblatt.
  5. Eine in der Süßholzwurzel gefundene Verbindung namens Liquiritin scheint die Vermehrung von SARS-CoV-2 zu verhindern und proinflammatorische Zytokine zu hemmen. Sie hat auch entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften, moduliert das Immunsystem und trägt zur Verbesserung der Lungenfunktion bei.

Laut China Daily1 werden in China Abkochungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) erfolgreich gegen COVID-19 eingesetzt. Am 23. März 2020 gab Yu Yanhong, Parteichef der Nationalen Verwaltung für Traditionelle Chinesische Medizin, eine Erklärung ab, wonach 91,5 Prozent der COVID-19-Patienten in China mit TCM behandelt worden seien.2 Yu erklärte:

»Alle TCM-Mittel haben die Symptome wirksam gelindert, das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt, die Heilungsquote verbessert, die Sterblichkeitsrate gesenkt und die Genesung der Patienten gefördert.«

Sechs Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin für COVID-19

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spiele eine wichtige Rolle bei der Behandlung von COVID-19-Patienten
©zhengzaishanchu – stock.adobe.com

Die Website des Staatskonzils der Volksrepublik China listet sechs TCM-Medikamente auf, die sich als wirksam gegen die pandemische Krankheit erwiesen haben,3 die laut TCM-Diagnose unter die Bezeichnung »pathologische Feuchtigkeit« fällt, die ein Stagnieren von Qi verursacht:

  • Lianhua-Qingwen-Kapsel (LQC): Als TCM-Medikament gegen Erkältung und Grippe soll dieser aus dreizehn Kräutern bestehende Sud »eine heilende Wirkung bei Patienten mit leichten Symptomen haben und helfen, Fieber, Husten und Müdigkeit zu lindern«; er kann außerdem »dazu beitragen, eine Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern«.
  • Jinhua Qinggan: Dieses Heilmittel für leichte und mäßige COVID-19-Symptome besteht aus zwölf Kräutern, darunter Lakritze, Minze und Geißblatt. Es hilft, Wärme abzubauen und die Lungen zu entgiften. Der Staatsrat sagt dazu:4

    »Ein Vergleichsexperiment zeigte, dass Erkrankte, die Jinhua-Qinggan-Granulat eingenommen hatten, 2,5 Tage früher negativ auf Coronavirus getestet wurden als eine Gruppe, die es nicht eingenommen hatte. Die mit dem Granulat behandelten Patienten brauchten auch nur 8 Tage, bis sich bei ihnen eine Besserung zeigte, im Unterschied zu 10,3 Tagen bei den anderen.«
  • Xuebijing-Injektion: Dieses Mittel, das während der SARS-Epidemie 2003 entwickelt und eingesetzt wurde, besteht aus fünf Kräutern, die bei der Entgiftung und Beseitigung von Blutstauungen helfen. In China wird es auch bei der Behandlung von Sepsis eingesetzt, die eine häufige Todesursache bei schwerem COVID-19 ist. Der Staatsrat gibt dazu an:5

    »Ein Vergleichsexperiment mit 710 Fällen, das von mehr als 30 Krankenhäusern gemeinsam durchgeführt wurde, zeigte, dass die Injektion in Kombination mit einer üblichen Behandlung die Sterblichkeitsrate bei schweren Fällen um 8,8 Prozent senken und den Krankenhausaufenthalt auf der Intensivstation um 4 Tage verkürzen kann.«
  • Lungenreinigungs- und Entgiftungssud: Dieser aus 21 Kräutern bestehende Absud soll Symptome wie Fieber, Husten und Müdigkeit lindern und den Zustand der Lungen verbessern. Der Staatsrat sagt dazu:6

    »Wie Studien bewiesen haben, kann der Absud mehrere Zell-Signalwege regulieren … um die Virusausbreitung zu hemmen. Huang Luqi, Präsident der chinesischen Akademie für Chinesische Medizinwissenschaften, sagte, dass 1.264 Patienten in zehn Provinzen den Sud erhielten und 1.214 dadurch gesund wurden, was 96,1 Prozent ausmacht; in keinem Fall kam es zu einer Verschlechterung.«
  • Huashi Baidu: Dies ist ein Heilmittel aus vierzehn Kräutern, das zur Entgiftung, zur Beseitigung von Feuchtigkeit und Hitze und zur Linderung von Husten verwendet wird und sich für leichte, mittlere und schwere Fälle von COVID-19-Pneumonie eignet.

    Es soll »die Dauer der Krankenhausaufenthalte erheblich verkürzen und die klinischen Symptome und Lungenerkrankungen verbessern, wie CT-Scans und andere Untersuchungen gezeigt haben«. Tierversuche legen nahe, dass es die Viruslast in der Lunge um 30 Prozent senken kann.7
  • Xuanfei Baidu: Dieses aus dreizehn Kräutern bestehende Heilmittel hilft bei der Entgiftung der Lungen, indem es Feuchtigkeit und Hitze abtransportiert; es wird für Patienten mit leichten bis mäßigen Symptomen empfohlen.

    »Wie Untersuchungen gezeigt haben, ist das Mittel in der Lage, die Zeit zu verkürzen, bis die klinischen Symptome verschwinden und sich die Körpertemperatur wieder normalisiert. Das Präparat kann zudem wirksam verhindern, dass der Zustand von Patienten mit leichten und mäßigen Symptomen sich verschlechtert«, sagt der Staatsrat.8

»Lianhua-Qingwen-Kapseln (LQC), die auch gegen die saisonale Grippe eingesetzt werden, gehören in China seit Februar 2020 zur Standardbehandlung bei COVID-19, und Länder wie Thailand und Laos haben das Produkt ebenfalls in die Behandlung aufgenommen.«

Viele TCM-Heilmittel werden derzeit untersucht

In einem Artikel des Healthcare Medicine Institute wird auch die Verwendung von TCM-Mitteln gegen COVID-19 hervorgehoben. Darin heißt es:9

»Nach Angaben der National Administration of Traditional Chinese Medicine (NATCM) sprachen 90 Prozent der insgesamt 214 klinischen Fälle von COVID-19-bedingter Lungenentzündung auf die Pflanzenrezeptur Qing Fei Pai Du Tang an …«10

Lianhua-Qingwen-Kapsel (LQC)
©Shuang Li – shutterstock.com

»Eine weitere Untersuchung beobachtete 701 COVID-19 Patienten in zehn chinesischen Provinzen, die mit Qing Fei Pai Du Tang behandelt wurden. Insgesamt 130 Erkrankte wurden geheilt (18,5 Prozent), bei 51 (7,27 Prozent) lösten sich die Symptome wie Fieber und Husten vollständig auf, bei 268 (38,2 Prozent) kam es zu Symptomverbesserungen und bei 212 Patienten (30,2 Prozent) zu einer Stabilisierung.«

Ein wissenschaftlicher Bericht im International Journal of Biological Sciences mit dem Titel »Traditional Chinese Medicine in the Treatment of Patients Infected with 2019-New Coronavirus (SARS-CoV-2): A Review and Perspective« (deutsch: Traditionelle Chinesische Medizin bei der Behandlung von Patienten, die mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind: Eine Übersicht und ein Ausblick) listet mehrere andere vielversprechende TCM-Mittel auf.11 Er enthält auch eine Liste klinischer Studien, in denen derzeit verschiedene TCM-Mittel zur Behandlung von SARS-CoV-2-Infektionen untersucht werden.

TCM gehört zu Chinas Standardbehandlung

Von den sechs oben aufgeführten Heilmitteln sind die Lianhua-Qingwen-Kapseln oder kurz LQC das beliebteste. LQC, das auch gegen die saisonale Grippe eingesetzt wird, gehört Berichten zufolge seit Februar 2020 zur chinesischen Standardbehandlung gegen COVID-19,12 und auch andere Länder wie Thailand und Laos haben das Produkt übernommen.13 Ursprünglich wurde es zur Behandlung von SARS entwickelt.14 Vice schreibt dazu:15

»… Zhong Nanshan, der vom staatlichen Fernsehsender CGTN als ›Chinas bester Atemwegsexperte‹ bezeichnet wurde,16 behauptete in einem Webinar mit chinesischen Studenten (die LQC in Behandlungspaketen von chinesischen Botschaften erhalten haben), die Kapsel sei wirksam.«

»Zhong gab an, ein kürzlich durchgeführtes Experiment … habe ergeben, dass LQC in der Lage sei, das Virus ›schwach zu hemmen‹ und Zellschäden und Entzündungen zu behandeln. Die Patienten, die die Behandlung anwendeten, hatten weniger lange Fieber und erfuhren 2 Tage eher eine Besserung ihrer Symptome als die der Kontrollgruppe. Zum ersten Mal auf der Welt haben wir genügend Beweise dafür, dass die Lianhua-Qingwen-Kapsel wirksam ist und den Patienten bei der Genesung helfen kann«, sagte Zhong.

Die Studie, die am 16. Mai 2020 in Phytomedicine online veröffentlicht wurde,17 verglich die Ergebnisse von 142 Patienten, die LQC zusammen mit der »üblichen Behandlung« erhalten hatten, mit denen von 142 Erkrankten, bei denen nur die Standardbehandlung angewendet worden war. Die Autoren, zu denen auch Zhong gehörte, verlautbarten dazu:18

»Die Heilungsrate in der Behandlungsgruppe war im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant höher (91,5 Prozent gegenüber 82,4 Prozent). Die durchschnittliche Dauer bis zur Besserung der Symptome war in der Behandlungsgruppe deutlich kürzer (im Mittel 7 statt 10 Tage). Es dauerte bei der Behandlungsgruppe ebenfalls signifikant weniger lange, bis es zur Erholung von Fieber (2 statt 3 Tage), Müdigkeit (3 statt 6 Tage) und Husten (7 statt 10 Tage) kam.«

»Es verbesserten sich in der Behandlungsgruppe auch die computertomographisch nachgewiesenen Manifestationen in der Brust (83,8 Prozent gegenüber 64,1 Prozent) und die klinische Heilungsrate (78,9 Prozent gegenüber 66,2 Prozent). Beide Gruppen unterschieden sich jedoch nicht in der Quote des Übertritts zu schweren Fällen oder bei den Virustestergebnissen. Es wurde von keinerlei schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet«.

Lakritze zur Abschwächung des Schweregrads von COVID-19

Jinhua-Qinggan-Granulat und Xuebijing-Injektionen gehören ebenfalls zu Chinas Standardtherapiemitteln bei COVID-19. Wie bereits erwähnt, enthält Jinhua-Qinggan-Granulat eine Mischung aus zwölf verschiedenen Kräutern, darunter Lakritze, Minze und Geißblatt.

Bereits in meinem Beitrag »Can Licorice Reduce the Severity of Coronavirus Infection?« (Kann Lakritz den Schweregrad einer Coronavirus-Infektion verringern?) habe ich darüber berichtet, dass eine in der Süßholzwurzel enthaltene Verbindung namens Liquiritin die Reproduktion von SARS-CoV-2 zu verhindern und proinflammatorische Zytokine zu hemmen scheint. Sie hat auch entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften, moduliert das Immunsystem und trägt zur Verbesserung der Lungenfunktion bei.

Als man eine Plattform künstlicher Intelligenz namens InfinityPhenotype darauf ansetzte, die Wirksamkeit von 3.682 Medikamenten und Naturprodukten gegen den Gensatz von SARS-CoV-2 vorherzusagen, erschien Liquiritin interessanterweise an erster Stelle. Die Ergebnisse wurden im Labor verifiziert und zeigten, dass Liquiritin in der Lage war, das Wachstum von SARS-CoV-2 in Affenzellen zu hemmen, indem es Interferon vom Typ I nachahmte.

Dr. Judy Mikovits zufolge könnte Typ-I-Interferon zur Herstellung eines oralen »Impfstoffs« gegen COVID-19 verwendet werden, da es die humoralen Antikörperreaktionen stimuliert und eine starke antivirale Wirkung hat. In einem Interview mit ihr erklärte Dr. Mikovits:

»Ich gehörte zu dem Team, das als erstes die Immuntherapie mit einem gereinigten Typ-1-Interferon-alpha als kuratives Heilverfahren bei einer Leukämie einsetzte … [Typ-1-Interferon] ist ein einfaches Nahrungsmittel, ein einfaches Spray … [Interferon-alpha] ist das beste körpereigene Antivirusmittel gegen Corona- und Retroviren.«

Interferone verstehen

Interferon Typ 119,20 ist eine Art nützliches Zytokin, das von Ihrem Körper als eine der ersten Verteidigungslinien gegen Virusinfektionen freigesetzt wird. Kurz gesagt greift es in die Virusreplikation ein. Als Teil Ihres Immunsystems verdaut es virale DNA und virale Proteine in infizierten Zellen und schützt gleichzeitig nicht infizierte Nachbarzellen.

Interferon-alpha und -beta helfen auch bei der Steuerung Ihrer Immunantwort. Wie in einem Artikel aus dem Jahr 2018 über die duale Natur von Typ-1- und Typ-2-Interferonen festgestellt wird,21 »sind sowohl antivirale als auch immunmodulatorische Funktionen während der Virusinfektion von entscheidender Bedeutung, um nicht nur die Virusausbreitung zu begrenzen und eine angemessene antivirale Immunantwort einzuleiten, sondern diese Reaktion auch zu drosseln, um Gewebeschäden zu minimieren«.

Wie Mikovits schlägt auch Dominic Chan, ein Doktor der Pharmazie, der vor kurzem einen Artikel über Interferon auf Medicinenet.com aktualisiert hat, den Einsatz von Interferonen gegen COVID-19 vor. In der früheren Version dieses Artikels, die von Eni Williams, Pharm.D. und Ph.D., vor ihrem Tod im Jahr 2017 geschrieben wurde,22 heißt es:23

»Interferone modulieren die Reaktion des Immunsystems auf Viren, Bakterien, Krebs und andere Fremdstoffe, die in den Körper eindringen. Sie töten Virus- oder Krebszellen nicht direkt ab; vielmehr verstärken sie die Reaktion des Immunsystems und reduzieren das Wachstum von Krebszellen, indem sie die Wirkung mehrerer Gene regulieren, welche die Sekretion zahlreicher zellulärer Proteine steuern, die das Wachstum beeinflussen …«

Der Artikel führt weiter eine Reihe von Interferonen auf, die kommerziell erhältlich sind, darunter Intron-A (Interferon-alfa-2b), Betaseron (Interferon-beta-1b) und viele andere. Im April 2020 ergänzte Chan:

»Interferon-beta-1a, das derzeit zur Behandlung der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, und Interferon-alfa-2b werden beide als potenzielle Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit der Coronavirus-Krankheit COVID-19 untersucht … «

»Interferon-beta-1a aktiviert vor allem Makrophagen, die Antigene und natürliche Killerzellen (NK-Zellen), eine Art von T-Zellen des Immunsystems, angreifen … Die Theorie besagt, dass Interferon in der Lage sein könnte, das Immunsystem zu stärken, indem es schlafende Teile aktiviert und sie auf die Verteidigung gegen den Angriff von SARS-CoV-2 ausrichtet.«

Eine von Mikovits‘ primären Behandlungsempfehlungen für COVID-19 ist Interferon-alpha-1, das unter Markennamen wie Alferon und Roferon verkauft wird, um die Replikation von RNA-Viren, einschließlich Retroviren und Coronaviren, zu unterbinden. Sie ist der Ansicht, dass es vorteilhaft sein könnte, es während der Dauer der bekannten Exposition zweimal täglich einzunehmen.

Es lohnt sich jedoch, die Warnungen zu beachten. Sofern Sie bereits grippeähnliche Symptome haben und Interferone einnehmen, ist es Chan zufolge wahrscheinlich, dass sich die Symptome zunächst verschlimmern, ehe sie sich bessern, weil Ihr Immunsystem stärker wird. »Wenn jemand bereits an einem Beatmungsgerät hängt und die Symptome dabei sind, ihn zu erschlagen, könnte es katastrophal sein, ihm ein Medikament auf Interferonbasis zu geben«, sagt er.

TCM in den Vereinigten Staaten

Chinesische Patentarzneimittel und TCM-Verschreibungen sind bei Behandlung von COVID-19-Patienten wirksam

Um ein TCM-Mittel gegen COVID-19 (oder irgendetwas anderes) zu erhalten, müssten Sie einen lizenzierten Akupunkteur und Doktor der chinesischen Medizin aufsuchen. Es ist wichtig zu wissen, dass TCM-Ärzte in China und anderswo den gesamten Patienten behandeln und dabei eine Vielzahl von Symptomen berücksichtigen. Daher ist es nicht empfehlenswert, sich mit pflanzlichen Heilmitteln selbst zu behandeln. Obwohl sie natürliche Substanzen enthalten, sollten TCM-Heilmittel immer noch als Medikamente betrachtet werden.

Dennoch gibt es verschiedene Naturstoffe, die hilfreich sein können und keine medizinische Expertise erfordern. Weitere Informationen dazu finden Sie in unter anderem in den Artikeln »Kurkumin verhindert virusinduzierten Zytokinsturm« oder »Artemisia annua als Heilmittel gegen COVID-19?« oder »Können Cannabis-Terpene COVID-19-Infektionen bremsen?«.

Dieser Artikel erschien erstmal am 20. Juni 2020 auf Mercola.com.

Quellen & weiterführende Informationen

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