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Dr. Richard Cheng, ein international erfahrener Mediziner, berichtet: Durch die Behandlung mit intravenös verabreichtem Vitamin C konnte eine Frau aus Wuhan, die am Coronavirus erkrankt war, erfolgreich behandelt werden.

Frau N. lebt in der chinesischen Stadt Wuhan. Das Wohlergehen ihrer gesamten Familie liegt ihr sehr am Herzen, aber ganz besonders das ihrer chronisch kranken 71-jährigen Mutter. Seit jeher interessiert sich Frau N. für Ernährung. Vor kurzem hat sie jetzt erfahren, wie Vitamin C gegen Viren hilft.

Ich bin ein amerikanischer Arzt, der aktuell in Schanghai wohnt. Ich habe Frau N. telefonisch interviewt, nachdem mir jemand die Geschichte weitergeleitet hat, die sie auf dem chinesischen sozialen Netzwerk WeChat gepostet hatte. Ich habe mit ihr Kontakt aufgenommen, um die Geschichte zu verifizieren. Nachfolgend das, was sie mir erzählt hat.

Vitamin-C-Infusionen haben erstaunliche Heilkraft
©sutichak – stock.adobe.com

Frau N. lebt mit ihrem Kind im Epizentrum der Covid-19-Pandemie. Sie steht ihren Eltern nahe, genauso ihrem Bruder und dessen Frau. Die sechs besuchen sich untereinander regelmäßig. Ihre Mutter leidet an Diabetes und einer Herzerkrankung, wegen der ihr Stents gesetzt wurden. Dazu hat sie noch mehrere weitere chronische Krankheiten, darunter Refluxösophagitis.

Unmittelbar vor dem chinesischen Neujahrsfest um den 21. Januar herum entwickelte ihre Mutter grippeartige Symptome und ein leichtes Fieber (38 °C). Vor dem Hintergrund ihres Wissens riet Frau N. allen Mitgliedern ihrer Familie, Vitamin C zu schlucken. Sie selbst hatte rund 20.000 Milligramm täglich in mehreren Dosen zu sich genommen. Ihre Mutter nahm zögerlich eine geringere Dosis, möglicherweise die Hälfte dessen, was ihre Tochter schluckte, vielleicht auch noch weniger.

9 oder 10 Tage lang blieb der Zustand der Mutter stabil, aber am 30. Januar beschloss die Mutter, ohne dass es ihr schlechter gegangen wäre, das Wuhan Union Hospital der Medizinischen Hochschule Tongji der Technischen Universität Zentralchinas aufzusuchen. Dieses Krankenhaus ist in ganz China weit über Wuhan hinaus bekannt. Die Mutter wollte herausfinden, ob sie sich mit dem Wuhan-Pneumonievirus angesteckt hatte, und tatsächlich bestätigte sich ihr Verdacht. Im Krankenhaus diagnostizierte man, was mittlerweile als Covid-19-Pneumonie bezeichnet wird. Einen Tag nach der Einlieferung ins Krankenhaus begann ihr Fieber anzusteigen, ihre Temperatur kletterte auf 39,6 °C. Nach etwa 10 Tagen, am 10. Februar, verlegte man sie in die Intensivstation und schloss sie als letzten lebenserhaltenden Schritt an eine Herz-Lungen-Maschine an.

Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Frau N. von klinischen Studien mit intravenös verabreichtem Vitamin C. Sofort bat sie den zuständigen Arzt auf der Intensivstation, ihrer Mutter eine hohe Dosis zu verabreichen. Der zuständige Arzt willigte ein, war aber nur zur Gabe einer Dosis von etwa 10.000 Milligramm bereit. Nach 20 Tagen auf der Intensivstation besserte sich der Zustand der Mutter und sie wurde vor wenigen Tagen wieder auf eine normale Station verlegt. Auf Drängen von Frau N. wird die intravenöse Gabe von Vitamin C nun fortgeführt.

Während ihres Krankenhausaufenthalts besuchten Frau N., ihr Bruder und ihre Schwägerin abwechselnd die Mutter und kümmerten sich um sie. Ihre Schutzmaßnahmen waren sehr simpel und beschränkten sich auf Handschuhe und Masken. Übrigens: Als ihre Mutter zu Hause erkrankte, vergingen mehrere Tage, bevor die anderen fünf Familienmitglieder begannen, Masken zu tragen. Allerdings nahmen sie alle oral Vitamin-C ein. Keiner steckte sich mit Covid-19 an.

Das ist die Geschichte von Frau N. Wir wünschen ihrer Mutter eine rasche und vollständige Genesung.

Vor dem Hintergrund der umfassenden Forschungsarbeiten, klinischer Studien, Fallberichten und meiner eigenen jahrzehntelangen Erfahrung mit der Gabe von Vitamin C bei Virusinfektionen möchte ich diese Geschichte in einigen Eckpunkten zusammenfassen:

Zusammenfassung
  1. Die tägliche orale Einnahme von hochdosiertem Vitamin-C ist möglicherweise der Grund dafür, dass sich die Familie nicht infizierte.
  2. Hinsichtlich des Alters, der Vorgeschichte chronischer Erkrankungen und der hohen Mortalität von Covid-19 bei älteren Menschen hat die intravenöse Vitamin-C-Gabe möglicherweise eine große Rolle dabei gespielt, dass es der Mutter wieder besser geht.
  3. Die Nachricht, dass offiziell klinische Studien mit intravenöser Vitamin-C-Gabe durchgeführt werden, hat in diesem Fall definitiv positive Folgen gehabt, denn der behandelnde Arzt fühlte sich ermutigt, Vitamin C intravenös zu geben.
  4. Zur Abwehr der Virusinfektion ist ein gut funktionierendes Immunsystem von allergrößter Bedeutung. Vitamin C könnte die Abwehr gegen das Covid-19-Virus unterstützen, insbesondere bei chronisch kranken Patienten mit einem schwachen Immunsystem.

Hinweis der Redaktion (Orthomolecular medicine):

Dr. Richard Cheng hält sich weiterhin in China auf, wo er in langen Arbeitstagen mit erfahrenen chinesischen Ärzten und Krankenhäusern daran arbeitet, dass die am schwersten an Covid-19 erkrankten Patienten mit intravenös verabreichtem Vitamin C versorgt werden. Hintergrundinformationen dazu, wie plausibel es ist, das Coronavirus mit hochdosiertem Vitamin C zu behandeln, finden Sie hier:

Dr. Chengs persönliche Darstellung des oben geschilderten Falls finden Sie auf YouTube. Ein weiteres Video Dr. Chengs aus China finden Sie hier.

Dieser Artikel erschien erstmals am 05. März 2020 auf Orthomolecular Medicine News Service.

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