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Vitamin C rückt aktuell in den Fokus der Forschung – als effektives Mittel gegen Viruserkrankungen. Am Zhongnan Hospital in Wuhan, China, wird eine klinische Studie mit intravenös verabreichtem Vitamin C zur Bekämpfung des Coronavirus durchgeführt. An dieser Studie ist auch der Kardiologe, Vitamin-C-Spezialist und Kopp-Autor Dr. Thomas E. Levy beteiligt.

Weltweit steigende Infektionszahlen

Das Coronavirus COVID-19 breitet sich weiter aus. Die Lage in China ist dramatisch. Die Zahl der Neuinfektionen steigt massiv, die Zahl der Todesfälle ebenfalls. Laut Epoch Times berichtete ein Insider, dass China die Zahl der bestätigten Fälle manipuliert, indem es die Zahl der den Krankenhäusern zur Verfügung stehenden Diagnose-Sets kontrolliert. In Italien ist gerade der vierte Coronavirus-Patient gestorben, Korea ruft die höchste Warnstufe aus (Stand 24. Februar 2020). Aktuell wurden weltweit 78 823 Fälle gemeldet, 2 462 Menschen sind verstorben.1 Nun setzt China auf eine neue Behandlungsmethode: Vitamin C

Wirksame Medikamente gegen Viren fehlen

Im Kampf gegen gefährliche Viren verfügen wir über kein wirksames, pharmazeutisches Medikament. Wir müssen uns auf unser Immunsystem verlassen. Für eine schlagkräftige Immunabwehr brauchen wir unbedingt Vitamin C – nicht nur zur Abwehr akuter Infektionen, sondern auch, damit das Immunsystem überhaupt arbeiten kann. Neben der Abwehr hat das Immunsystem so fundamentale Aufgaben wie die Reinigung und Entgiftung der Zellen und den Abtransport von Zellschutt. Dabei muss es in der Lage sein, körpereigene Strukturen von fremden zu unterscheiden. Ist das Immunsystem aus dem Gleichgewicht, greift es unter Umständen körpereigenes Gewebe genauso an wie einen gefährlichen Eindringling.

Hochdosiertes Vitamin C im Kampf gegen COVID-19 – drei klinische Studien

China führt nun drei klinische Vitamin-C-Studien mit Patienten durch, die am Coronavirus erkrankt sind. Während der ersten Studie erhalten die Teilnehmer täglich zwischen 12 000 und 24 000 Milligramm Vitamin C intravenös injiziert über einen Zeitraum von 7 Tagen. Eine weitere Studie wurde kurze Zeit später, am 13. Februar 2020 angekündigt. Hier werden zwischen 6 000 und 12 000 Milligramm Vitamin C täglich intravenös für mittel- bis schwer Erkrankte gegeben. Die dritte Studie mit intravenösem Vitamin C wurde offiziell am 21. Februar 2020 genehmigt.3 Zu den Mitgliedern des Forscherteams zählt Dr. Thomas E. Levy, ausgewiesener Vitamin C-Spezialist und Kopp Autor (Superheilmittel Vitamin C und Heilung des Unheilbaren). Das Forscherteam empfiehlt auch anderen Krankenhäusern, Studien zur Wirksamkeit von intravenös verabreichtem Vitamin C durchzuführen. Außerdem soll oral eingenommenes Vitamin C in die Studien eingeschlossen werden, weil Patienten Vitamin C selbst zu Hause einnehmen können. Außerdem raten die Ärzte dazu, Vitamin C zur Vorbeugung gegen eine Infektion mit dem Virus einzunehmen. Wie ernst es China mit dieser Behandlung ist lässt sich daran erkennen, dass am 22. Februar 50 Tonnen Vitamin C von der Herstellerfirma in Jiangshan nach Wuhan, dem Epizentrum der Pandemie, verschifft wurden.

Vitamin-C-Mangel bei Patienten mit viralen Infektionen

Patienten mit akuten Virusinfektionen weisen übereinstimmend einen Mangel an Vitamin C auf. Die Menge an freien Radikalen ist stark erhöht und die Zellen sind in ihrer Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt. Eine orale oder intravenöse Gabe von Vitamin C, so die Forscher, ist in der Lage, freie Radikale im Körper und in den Zellen zu neutralisieren. So können sich die Körperfunktionen normalisieren und ein natürlicher Heilungsprozess kann beginnen. Vitamin C sollte möglichst frühzeitig gegeben werden.

Körpereigene Synthese von Vitamin C – eine Fähigkeit, die der Mensch verloren hat

Einst konnte der Mensch, was die meisten Tiere (und Pflanzen) heute noch können: Vitamin C selbst produzieren. Je nach Bedarf stellen Tiere unterschiedliche Mengen her und zwar abhängig vom jeweiligen Körpergewicht. Bei Krankheiten, Stress und Belastungen steigt die körpereigene Produktion stark an! Auch der Mensch war dazu in der Lage – bis eine genetische Veränderung diese Fähigkeit abschaltete. Durch eine Mutation verschwand das für die Herstellung erforderliche Enzym. Daher müssen wir heute Vitamin C zuführen und das ist – angesichts der fundamentalen Bedeutung des Vitamins – eine tägliche Aufgabe. Die Dosis, die wir brauchen, um gesund und fit zu bleiben, ist relativ hoch. Rechnet man die tägliche Vitamin-C-Produktion bei Tieren unterschiedlicher Größe auf das Körpergewicht eines Menschen um, ergibt sich eine Dosis von 1000 bis 20 000 Milligramm.

Vielleicht geht das »biblische« Alter mancher unserer Vorfahren ja darauf zurück, dass sie noch körpereigenes Vitamin C herstellen konnten, und dass sie sich außerdem weitgehend von Vitamin-C-haltigen Pflanzen und Blattgrün ernährten. Wir dagegen erhalten über unsere Nahrung heute weniger Vitamin C (unreifes Ernten, lange Transportwege, Lagerung, Kochen), brauchen aber im Gegenzug mehr. Grund dafür sind die höheren Umweltbelastungen, denen wir ausgesetzt sind, die die Zellzerstörung vorantreiben, den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen und Krankheiten nach sich ziehen. In Zeiten, in denen die Infektionsgefahr steigt, steigt auch unser Vitamin-C-Bedarf stark an.

Quellen & weiterführende Informationen

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