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Unter dem Namen »Operation Warp Speed« treibt US-Präsident Donald Trump die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus voran. Hunderte Millionen Impfdosen bis zum Jahresende? Lesen Sie mehr über die absurden Auswüchse und Begleitumstände der Entwicklung eines Impfstoffs.

Auf einen Blick
  1. Nachdem Moderna mitteilte, sein COVID-19-Medikament habe in der Phase-I-Studie verheißungsvolle Ergebnisse gezeigt, schoss der Börsenkurs des US-Unternehmens in die Höhe. Zwei Moderna-Manager verdienten dabei 25 Millionen Dollar.
  2. Innerhalb weniger Tage brach der Kurs wieder ein, nachdem Kritiker erklärten, die Ergebnisse seien falsch interpretiert und in Wirklichkeit sehr beunruhigend.
  3. 20 Prozent der Freiwilligen, die an Modernas Phase-I-Studie teilgenommen hatten, erlitten schwere systemische Nebenwirkungen. Würde man diesen Anteil auf die Weltbevölkerung hochrechnen, bedeutet dies, dass mindestens 1,5 Milliarden Menschen starke Schädigungen davontragen würden. Wahrscheinlich wäre die Zahl sogar noch höher, da an der Studie nur außergewöhnlich gesunde Probanden teilnahmen.
  4. Modernas COVID-19-Impfstoff steht vor seiner gefährlichsten Hürde. Frühere Versuche, einen COVID-Impfstoff zu entwickeln, sind gescheitert. Sowohl Labortiere wie auch Probanden zeigten anfänglich eine robuste Antikörperreaktion, erkrankten dann aber schwer, als sie in Kontakt mit den Wildstämmen des Virus kamen. Bei einigen Tierstudien starben sämtliche Tiere, nachdem sie Kontakt mit Wildstämmen hatten.
  5. Wir wissen, dass Coronaviren die Produktion von zwei unterschiedlichen Arten von Antikörpern auslösen – neutralisierende Antikörper, die die Infektion bekämpfen, und bindende Antikörper, die eine Virusinfektion nicht nur nicht verhindern können, sondern bei einem Kontakt zu Wildstämmen eine sogenannte »paradoxe Immunreaktion« auslösen könnten. Diese kann einer schweren Erkrankung und sogar zum Tod führen.

Unter dem Namen »Operation Warp Speed« versucht das Weiße Haus, mit Hochdruck und in Rekordgeschwindigkeit einen COVID-19-Impfstoff entwickeln und zur Marktreife bringen zu lassen. Inzwischen äußern dem Albany Herald zufolge aber sogar prominente Impfstoffbefürworter Bedenken.1

Hunderte Millionen Impfdosen bis zum Jahresende? Ein besorgniserregendes Szenario!
© rangizzz – stock.adobe.com

Dr. Peter Hotez, Dekan der National School of Tropical Medicine und Professor für Pädiatrie, Molekularvirologie und Mikrobiologie am Baylor College of Medicine, gilt genauso als eingefleischter Impfstoffbefürworter wie Dr. Paul Offit, der das Vaccine Education Center leitet und als Professor für Pädiatrie am Kinderkrankenhaus in Philadelphia arbeitet. Beide jedoch befürchten, die Kommunikation rund um die beschleunigte Suche nach einem Impfstoff könne Sicherheitsbedenken laut werden lassen, die dann die Akzeptanz für die Vakzine beeinträchtigen. Der Albany Herald schreibt:2

»Der Ansatz an sich sei nicht unvernünftig, sagte Dr. Peter Hotez. […] Die Art und Weise allerdings, wie der Ansatz kommuniziert werde, jage den Menschen Angst ein, sagte er CNN. ›Die Art und Weise, wie die Botschaft aus ›Operation Warp Speed‹ vermittelt wird, sorgt für viel Chaos und Verwirrung. Und sie unterstützt die Anti-Impf-Bewegung‹, so Hotez.«

»›Die Darstellung ist ein wenig beängstigend, weil immer wieder betont wird, wie schnell die Arbeiten erfolgen‹, sagte Dr. Paul Offit. […] ›Die Leute bekommen den Eindruck, dass Schritte übersprungen werden.‹«

Nun, Tatsache ist: Es werden Schritte übersprungen und das könnte schwerwiegende Folgen haben. Einfach nur das Narrativ in eine andere Richtung zu lenken, wird daran aber nichts ändern.

Big-Pharma-Manager sacken Millionen ein

Hotez warf Pharma-Managern zudem vor, dass ihre Gier zu offensichtlich sei. Der Albany Herald schreibt:3

»… Impfstoffhersteller posaunten per Pressemitteilung immer größere Erfolge hinaus. Vergangenen Monat verkündete das massiv vom Weißen Haus und den National Institutes of Health gehypte amerikanische Biotech-Unternehmen Moderna vielversprechende erste Ergebnisse, woraufhin der Aktienkurs um 30 Prozent zulegte. Gleichzeitig verkauften zwei Spitzenmanager Aktien im Wert von 30 Millionen Dollar.«

»Modernas Finanzvorstand Lorence Kim nahm laut Pflichtmeldungen 241.000 Optionen im Gesamtwert von 3 Millionen Dollar in Anspruch. Er verkaufte sie sofort weiter, und zwar für 19,8 Millionen Dollar, was einem Gewinn von 16,8 Millionen Dollar entspricht.«

»Am nächsten Tag machte Modernas Medizinvorstand Tal Zaks für 1,5 Millionen Dollar Gebrauch von Optionen. Er verkaufte die Anteile sofort für 9,77 Millionen Dollar weiter, was einem Gewinn von 8,2 Millionen Dollar entspricht. Das Vorgehen sei völlig legal, mache aber einen schlechten Eindruck, so Hotez: ›Sie schießen sich damit ins eigene Knie‹, sagte er.«

In der Tat ist die Botschaft, die Zaks und Kim mit ihren Aktienverkäufen aussenden, schrecklich und nicht dazu geeignet, das Vertrauen der Öffentlichkeit in Modernas Produkt zu steigern. Moderna zufolge erfolgte der Verkauf im Rahmen eines automatisierten Handelsplans mit der Bezeichnung »Rule 10b5-1«, was bedeutet: Keiner der beiden Manager habe etwas unternehmen müssen, um den Verkauf in die Wege zu leiten.

Doch das spielt kaum eine Rolle. Was in die Menschen sehen, ist, dass die Moderna-Führung eine schnelle Mark macht mit Impfstoffen, die im Eiltempo auf den Markt gebracht werden und für die zentrale Sicherheitskontrollen übersprungen werden. Bislang gibt es keinerlei Beleg dafür, dass die neuartige Vakzine des Unternehmens tatsächlich funktioniert – ganz zu schweigen davon, ob sie auch sicher ist.

»Frühere Versuche, einen COVID-Impfstoff zu entwickeln, sind stets in diesem Stadium gescheitert, da Probanden und Labortiere zunächst eine robuste Antikörperreaktion entwickelten, doch wenn sie in Kontakt mit den Wildstämmen des Virus gerieten, wurden sie krank oder starben sogar.«

Andrew Gordon von Equilar sagte, die Handelsgeschäfte würden nur dann als gesetzeswidrig gelten, wenn Zaks oder Kim ihre Rule 10b5-1-Handelspläne eingerichtet oder verändert hätten, während sie »im Besitz wesentlicher Insiderinformationen« waren.4

Egal, wie die Wahrheit letztlich aussieht, eines scheint klar: In den Tagen zwischen Modernas Pressemitteilung, in der die Phase-I-Studie zum Erfolg erklärt wurde,5 und dem Zeitpunkt, ab wo Impfstoffexperten klarstellten, wie gefährlich die Ergebnisse in Wahrheit tatsächlich sind, strich die beiden nahezu 25 Millionen Dollar ein. Selbst Hotez sagte über die Studie, er sei »nicht überzeugt, dass es sich wirklich um ein positives Ergebnis handelt«.6 Fort Russ News berichtet:7

»Die beiden Manager sackten als Ertrag für einen Tag Arbeit nahezu 25 Millionen Dollar Gewinn ein, bevor Experten Zweifel am Erfolg des Impfstoffs äußerten und den Aktienkurs damit auf Talfahrt schickten. Fort Russ News berichtete über die Falschmeldungen und zitierte einen Artikel von Robert F. Kennedy Junior, in dem der Moderna-Impfstoff als Fehlschlag bezeichnet wurde.«

»Faktenprüfer sozialer Medien stuften den Bericht von Fort Russ News als ›Fake News‹ ein und bestanden darauf, dass die Moderna-Experimente ein Erfolg gewesen seien. Biotech- und Pharma-Investoren und die Virologen-Gemeinde scheinen allerdings die Einschätzung von Fort Russ News zu teilen.«

Modernas Phase-I-Studie

Die Phase-I-Studie für den Impfstoff mRNA-1273 von Moderna wird vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) geleitet und von NIAID-Chef Dr. Anthony Fauci gefördert. An der Studie nahmen 45 gesunde Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren teil. In der Pressemitteilung des Unternehmens vom 18. Mai heißt es:8

»Daten zur Immunogenität stehen derzeit zur Verfügung für die 25-µg- und die 100-µg-Dosierung […] nach zwei Dosen (Tag 43) und für die 250-µg-Dosierung nach einer Dosis (Tag 29) […] Alle Probanden der Altersstufen 18 bis 55 (n=15 pro Kohorte) der drei Dosierungsstufen serokonvertierten bis Tag 15 nach einer einzigen Dosis.«

»An Tag 43, zwei Wochen nach der zweiten Dosis, waren bei der 25-µg-Dosierung (n=15) die Spiegel bindender Antikörper auf dem Niveau, wie es bei mitgetesteten Rekonvaleszentenseren (Blutproben von Personen, die von COVID-19 genesen sind) beobachtet wurde.«

»An Tag 43 waren bei der 100-µg-Dosierung (n=10) die Spiegel bindender Antikörper deutlich über den bei Rekonvaleszentenseren beobachteten Werten. Für die verbleibenden Teilnehmer liegen noch keine Proben vor.«

»Zum jetzigen Zeitpunkt liegen Daten zu neutralisierenden Antikörper nur für die ersten vier Probanden aus jeder der 25-µg- und der 100-µg-Kohorte vor. Passend zu den Daten über bindende Antikörper regte die Impfung mit mRNA-1273 neutralisierende Antikörper in allen acht Probanden an. […] Die Werte neutralisierender Antikörper an Tag 43 waren auf demselben Niveau oder höher, als man sie normalerweise bei Rekonvaleszentenseren beobachtet.«

Einer von fünf Probanden litt unter starken systemischen Störungen

Zwei Tage später, am 20. Mai, warnte allerdings Robert F. Kennedy Junior, ein Aktivist für Impfstoffsicherheit, »die Ergebnisse der klinischen Studie … könnten kaum schlimmer ausfallen«. Er schreibt:9

»Fauci war von der Sicherheit seines Versuchs dermaßen überzeugt, dass er auf Studien an Frettchen und Primaten verzichteten (verdächtigerweise hat Moderna keinerlei Gesundheitsdaten zu seinen Mausstudien gemeldet). Das scheint offenbar ein Fehler gewesen zu sein. In der Kohorte der Hochdosierten (250 µg) erlitten 3 der 15 menschlichen Versuchskaninchen innerhalb von 43 Tagen nach Verabreichung von Modernas Impfstoff eine ›schwerwiegende unerwünschte Störung‹.«

»Moderna hat weder seine klinische Studie noch die Rohdaten veröffentlicht, aber in der – mit Ungereimtheiten durchsetzten – Pressemitteilung räumte das Unternehmen ein, dass drei Probanden systemische Störungen 3. Grades entwickelten. Dabei handelt es sich laut FDA um Störungen, die ›alltägliche Aktivitäten verhindern und medizinisches Eingreifen erfordern.‹«

»Moderna ließ ausschließlich überdurchschnittlich gesunde Freiwillige an der Studie teilnehmen. Ein Impfstoff mit einer derartigen Reaktionsrate könnte, wenn man ihn ›jedem Menschen auf der Erde‹ verabreichte, bei 1,5 Milliarden Menschen zu schweren Verletzungen führen. Das ist die Grenze, die Gates für die Beendigung des globalen Lockdowns festgelegt hat.«

»Moderna hat nicht erklärt, warum es nur für acht Teilnehmer positive Antikörpertests meldete. Diese Ergebnisse sind insofern besonders enttäuschend, weil die gefährlichste Hürde für die Impfung erst bevorsteht – Teilnehmer müssen noch wilden COVID-Stämmen ausgesetzt werden.«

»Frühere Versuche, einen COVID-Impfstoff zu entwickeln, sind stets in diesem Stadium gescheitert, da sowohl Probanden als auch Labortiere zunächst eine robuste Antikörperreaktion entwickelten, doch dann krank wurden oder sogar starben sogar, wenn sie in Kontakt mit den Wildstämmen des Virus kamen.«

STAT News schildert am 26. Mai die erschütternde Geschichte von Ian Haydon, einem der Studienteilnehmer, der aufgrund starker Nebenwirkungen ins Krankenhaus musste.10 Haydon erklärt, er besitze weiterhin Vertrauen in den Impfstoff, aber man muss dazu sagen, dass es sich bei ihm auch um einen gesunden 29-Jährigen handelt.

Zu den Nebenwirkungen zählten hohes Fieber, Ohnmachten, Übelkeit, Muskelschmerzen und das Gefühl, »so krank zu sein, wie noch nie«. Haydon erholte sich wieder, aber man stelle sich vor, was derartige Nebenwirkungen bei einem älteren Menschen anrichten könnten, bei einem Säugling oder Kleinkind oder bei Menschen mit Stoffwechselstörungen oder Vorerkrankungen wie Herzproblemen. Für sie könnte der Verlauf weitaus schlimmer sein.

Oxford-Sicherheitsstudie arbeitet nicht mit inaktivem Placebo

An dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Wenn es im Bezug auf Impfstoffreaktionen keine biologisch plausiblen Wirkmechanismen gibt, warum treten sie dann stets in klinischen Studien auf? Die Daily Mail berichtete über den Auftakt der Studie, die die Oxford University mit dem COVID-19-Impfstoff ChAdOx1 nCoV-19 durchführte.11 Dabei hieß es, dass der Impfstoff nicht etwa mit einem echten Placebo verglichen wird (einer inaktiven Substanz wie einer Kochsalzlösung), wie es eigentlich der Goldstandard bei der Forschung zur Arzneimittelsicherheit ist.

Stattdessen wird zum Vergleich ein Impfstoff gegen Meningitis herangezogen. In dem Artikel »Dangerous Placebos Used in Medical Trials« (dt.: Gefährliche Placebos in medizinischen Studien) erkläre ich, dass sich jede Menge Nebenwirkungen unter den Teppich kehren lassen, wenn man statt eines Placebos zur Kontrolle eine andere aktive Substanz einsetzt. Das ist nur eine Methode, wie Impfstoffhersteller bei ihren Sicherheitsstudien »mogeln«, um den Anschein negativer Folgen zu minimieren.

Sämtliche bisherigen Coronavirus-Impfstoffe waren Fehlschläge

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Die Transkription des Interviews in englischer Sprache finden Sie hier …

In seinem Artikel über die Ergebnisse der Phase-I-Studie von Moderna bezieht sich Kennedy darauf, dass Coronavirus-Impfstoffe dafür bekannt sind, eine paradoxe Immunreaktion auszulösen. Das hat er ausführlich in seinem Interview mit mir erklärt »Robert F. Kennedy Jr. Explains Well-Known Hazards of Coronavirus Vaccines« (dt.: Robert F. Kennedy Jr. erklärt die bekannten Gefahren von Coronavirus-Impfstoffen).

Nachdem Anfang 2002 die erste von bislang drei SARS-Epidemien ausbrach, begannen Wissenschaftler mit der Suche nach einem Coronavirus-Impfstoff. Forscher aus China, Amerika und Europa arbeiteten an einer Vakzine und nach zehn Jahren Entwicklungsarbeit standen um 2012 etwa 30 vielversprechende Kandidaten zur Auswahl.

Wie Kennedy erklärt, nahmen die Forscher die vier besten Kandidaten und entwickelten aus ihnen Impfstoffe. Diese Impfstoffe verabreichten sie Frettchen, weil Lungenentzündungen in diesen Tieren die größte Ähnlichkeit zu Lungenentzündungen beim Menschen aufweisen. Kennedy schildert, wie es weiterging:

»Die Frettchen zeigten eine erstaunlich gute Antikörperreaktion und das ist das Kriterium, anhand dessen die FDA Impfstoffe zulässt. […] Dann passierte etwas Furchtbares. Diese Frettchen wurden dem Wildstamm des Virus ausgesetzt und sie starben alle. Ihre Organe entwickelten Entzündungen, die Lungen stellten die Arbeit ein und die Tiere verendeten.«

»Dasselbe war in den 1960er-Jahren geschehen, als man versuchte, einen RSV-Impfstoff zu entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der oberen Atemwege, die dem Coronavirus stark ähnelt.«

»Damals testeten sie es nicht an Tieren, sondern gleich am Menschen. Sie erprobten den Impfstoff an, ich glaube 35, Kindern und genau dasselbe geschah. Die Kinder entwickelten eine hervorragende Antikörperreaktion – robust, dauerhaft.

Alles sah perfekt aus, aber dann wurden die Kinder den Wildstämmen des Virus ausgesetzt und alle erkrankten. Zwei von ihnen starben. Sie gaben den Impfstoff auf. Es war eine große Blamage für die FDA und die NIH …«

Coronavirus-Impfstoffe stellen bekanntermaßen eine einzigartige Gefahr dar

Wie sich herausstellte, produzieren Coronaviren nicht nur eine Art von Antikörper, sondern gleich zwei – zum einen neutralisierende Antikörper, die die Infektion bekämpfen, zum anderen bindende Antikörper, die eine Infektion durch das Virus nicht verhindern können.12,13

Bindende Antikörper sind nicht in der Lage eine Virusinfektion zu verhindern. Stattdessen können sie sogar eine sogenannte »paradoxe Immunreaktion« auslösen. Das bedeutet: Alles sieht sehr gut aus, bis man erkrankt und dann wird die Krankheit viel, viel schlimmer. Kennedy sagt:

»Coronavirus-Impfstoffe können ausgesprochen gefährlich sein und deshalb sagen selbst unsere Gegner, Leute, die Sie und mich nicht ausstehen können, … Peter Hotez, Paul Offit, Ian Lipkin, sie alle sagen: ›Mit diesem Impfstoff muss man wirklich sehr, sehr vorsichtig umgehen.‹«

Viele der COVID-19-Impfstoffe, die derzeit in der Entwicklung sind, arbeiten mit Boten-RNA (mRNA), das gilt auch für die Vakzine von Moderna. Über die mRNA werden Zellen angewiesen, das Spike-Protein von SARS-CoV-2 herzustellen, also das Glykoprotein, das sich an die ACE2-Rezeptoren der Zelle ankoppelt. Dieses Ankoppeln ist normalerweise der erste von zwei Schritten, über den sich Viren Zugang zu den Zellen verschaffen.

Die Idee der Impfstoffhersteller ist: Wenn man das Spike-Protein von Sars-CoV-2 herstellt, reagiert das Immunsystem und schüttet Antikörper aus, ohne dass man dabei krank wird. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass in der Pressemitteilung von Moderna von »bindenden« und »neutralisierenden Antikörpern« die Rede ist. Beim Lesen der Studienergebnisse ist es sehr wichtig, diese Unterscheidung im Hinterkopf zu behalten.

Noch einmal: Von den bindenden Antikörpern heißt es, sie könnten eine paradoxe Immunreaktion auslösen, und laut Moderna waren es diese Antikörper, die auf einem Niveau lagen, »wie es bei mitgetesteten Rekonvaleszentenseren (Anmerkung d. Red.: Blutserum, das von Personen, die eine Infektionskrankheit überlebt haben, gewonnen wird) […] beobachtet wurde«. Zum Zeitpunkt der Pressemitteilung wiesen die Daten von 25 der 45 Probanden dieses vermeintlich positive Ergebnis auf.

Angaben zu neutralisierenden Antikörpern lagen für gerade einmal 8 der 45 Teilnehmer vor, dabei werden es vermutlich die neutralisierenden Antikörper sein, die die wichtigste Rolle spielen, schließlich sind sie es, die den Infekt tatsächlich bekämpfen. Wenn man bedenkt, welchen Ärger bindende Antikörper bei früheren Studien zu Coronavirus-Impfstoffen bereitet haben, dann sind diese Ergebnisse alles andere als beruhigend.

Dieser Artikel erschien erstmal am 23. Juni 2020 auf Mercola.com.

Quellen & weiterführende Informationen

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