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Aminosäuren sind die Grundbausteine des Lebens und als kleinster Baustein von Eiweißen für viele Prozesse im Körper mitverantwortlich. Aber was sind Aminosäuren genau? Welche gibt es? Und wie können wir sie unserem Körper so zur Verfügung stellen, dass er optimal damit arbeiten kann?

Auf einen Blick
  1. Jeder weiß, wie wichtig die Eiweißernährung für einen gesunden, kraftvollen Körper ist. Eiweiß, in der Fachsprache Protein, besteht aus Aminosäuren, die der Körper für seinen Aufbau zu Proteinen zusammensetzt. Von den Zellen über die Gewebe und Gehirn bis zum Immunsystem, überall bilden Proteine die Grundlage. Wie die Qualität eines Hauses vom Baumaterial abhängt, so bestimmen Aminosäuren die körperliche Qualität.
  2. Der menschliche Körper zerlegt das Eiweiß aus der Nahrung in Aminosäuren und baut sie nach Bedarf wieder zusammen. Was gebaut werden kann hängt von der Zufuhr an Nahrungseiweiß ab.
  3. Unter den zahleichen Aminosäuren sind acht essenziell, das heißt unser Körper kann sie nicht selbst produzieren: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
  4. Lange Zeit war sich die Wissenschaft nicht sicher, welches Verhältnis der acht essenziellen Aminosäuren die optimale Zusammenstellung für die Ernährung des Menschen darstellt. Nach Jahren klinischer Studien gelang der Durchbruch: das Master Amino Acid Pattern (MAP).

Eiweiß steht – nach Wasser – am Anfang allen Lebens, und Eiweiß besteht aus Aminosäuren. Etwa 20 Prozent des menschlichen Körpers bestehen aus Eiweißen, die ohne Aminosäuren nicht aufgebaut werden könnten. Das ist ein wesentlicher Anteil an der Gesamtsubstanz.
Abhängig von Alter und Geschlecht nimmt Wasser mit 60-75 Prozent Anteil den ersten Platz als Grundbaustein ein. Körperstrukturen, Energiegewinnung und viele lebenswichtige Abläufe bauen auf der biochemischen Kette von Aminosäuren und Eiweißen auf. Wenn Sie einen gesunden, kräftigen, abwehrstarken und schönen Körper wollen, sollten Sie Aminosäuren einnehmen – aber die richtigen müssen es sein.

Aminosäuren sind die Basis des Lebens

Zellen, Muskeln und Gewebe, Enzyme, Hormone, Botenstoffe und das Immunsystem, die Wundheilung und Regeneration, all das und vieles mehr braucht Eiweiße, die Sie auch als Proteine kennen. An jedem Stoffwechselvorgang sind Eiweiße beteiligt. Sie spielen eine zentrale Rolle beim Transport und der Speicherung aller Nährstoffe – von Wasser, Fetten, Kohlenhydraten, Mineralstoffen bis hin zu Vitaminen. Fehlen Aminosäuren haben wir auch zu wenig Energie. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Ohne Aminosäuren würden wir nicht existieren.

»Leben beruht auf
der chemischen Aktivität
von Proteinen.«

Prof. Dr. Andrei Lupas, Max Plack Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen

MAP – das »Meister-Aminosäurenmuster«

Wussten Sie, dass jedes Lebewesen ein einzigartiges Aminosäurenmuster hat, auch der Mensch? Diese Entdeckung machten Professor Dr. Lucà-Moretti und sein Team nach 23 Jahren Forschungsarbeit und leiteten damit eine Ernährungsrevolution ein. Das spezifische Aminosäurenmuster des Menschen erhielt den Namen Master Amino Acid Pattern (MAP, das Meister-Aminosäurenmuster). MAP besteht aus den acht essenziellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Wie alle essenziellen Stoffe müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen. Diese acht Aminosäuren brauchen wir unbedingt, damit unser Körper die Lebensgrundlagen Eiweiß und Energie herstellen kann. Zwar sind zahlreiche weitere Stoffe und Prozesse daran beteiligt, aber die acht essenziellen Aminosäuren sind für unseren Körper wie das ABC für das gesamte Alphabet. Sie sind Allrounder, die eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben erledigen. Ihr komplexes Zusammenspiel bewirkt, dass die Wirksamkeit aller Aminosäuren leidet, wenn auch nur eine fehlt oder zu wenig davon vorhanden ist. Es mag erstaunen, aber ein Aminosäurenmangel ist weit verbreitet. Auch wenn die Eiweißernährung zu stimmen scheint, kann es dazu kommen. Wer seinen Status genau kennen will, kann beim Arzt oder Heilpraktiker ein Aminosäurenprofil anfertigen lassen.

Eiweiß aus der Nahrung

Nicht nur Vegetarier und Veganer wissen: Eiweiß ist in der Nahrung fundamental wichtig. Für eine wirklich gute Eiweißversorgung genügt es jedoch nicht, einfach Nahrungsmittel mit hohem Proteingehalt auszuwählen. Zum einen enthalten die meisten Lebensmittel kein vollständiges Aminosäurenprofil, das eine optimale Versorgung bieten könnte. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen außerdem, dass der Nährwert von Nahrungseiweißen neu bewertet werden muss. Nicht die Eiweißmenge in einem Nahrungsmittel zählt. Deshalb nützt es wenig, sich darauf zu verlassen, welche Menge auf den Etiketten der Supermärkte angegeben ist. Diese Angaben sagen schlichtweg nichts darüber aus, wie gut der Nährwert ist. Selbst die Qualität, also die Bioverfügbarkeit, ist nicht allein ausschlaggebend. Gut bioverfügbares Eiweiß, also eines, das leicht verdaut wird, ist vorzuziehen, aber wirklich entscheidend ist etwas anderes: Die Frage, in welchem Bereich des Stoffwechsels die Aminosäuren aktiv werden: im Aufbaustoffwechsel (anabol), der für Zellerneuerung, Muskelaufbau, Organbildung, Wundheilung, Immunabwehr und mehr verantwortlich ist, oder im Abbaubaustoffwechsel (katabol), der für die Energiegewinnung zuständig ist. Das klingt kompliziert, ist aber im Grunde einfach. Wird dieser Unterschied berücksichtigt, entsteht eine völlig neue Bewertungsgrundlage für den Nährwert und damit den Nutzen von Eiweißen. Anhand von drei aussagekräftigen Messwerten lässt sich bestimmen, wie ein Nahrungseiweiß im Körper wirkt.

Zwei Stoffwechselwege und der Stickstoffabfall

Nahrungseiweiße bestehen aus einem unverdaubaren Teil, der keinen Nährwert hat und über den Stuhl ausgeschieden wird, und einem verdaubaren Teil. Der verdaubare Teil wird im Dünndarm zu Aminosäuren aufgespalten. Die freigesetzten Aminosäuren gehen dann entweder den anabolen, Zellen aufbauenden Stoffwechselweg, oder den katabolen, über den Energie gewonnen wird. 

  • Aus den anabol wirkenden Aminosäuren baut der Körper die Eiweiße zusammen, die er braucht, um neue Zellen, Antikörper für das Immunsystem, Radikalfänger, Knochenmasse und vieles mehr zu bilden. Dieser Vorgang bestimmt den Nährwert von Eiweißen aus der Nahrung. Es entsteht keine Energie, und es fällt auch kein Stickstoffabfall an, der entsorgt werden müsste.
  • Die katabol wirkenden Aminosäuren werden in Energie umgesetzt. Sie bilden keine Eiweiße und liefern Stickstoffabfall, der entsorgt werden muss.

Wie viel Nährwert hat ein Eiweiß aus der Nahrung nun wirklich?

Über den Nährwert von Eiweißen geben drei Messwerte Auskunft:

  1. die Bioverfügbarkeit, also die Verdaulichkeit der Proteine,
  2. die Nettostickstoffverwertung (NNU), das heißt die Bestimmung des Nährwertes, und
  3. die Menge des anfallenden Stickstoffabfalls.

Bioverfügbarkeit von Eiweißen

Die Bioverfügbarkeit wird mithilfe der »biologischen Wertigkeit« bestimmt. Sie misst, wie effizient Eiweiße aus der Nahrung in aufbauende Körpereiweiße umgesetzt werden können. Besonders hochwertig sind Nahrungsmittel, deren Zusammensetzung von Aminosäuren am meisten denen ähnelt, die der Körper für seine Eiweißsynthese braucht. Daher gelten alle Lebensmittel mit einem vollständigen Aminosäurenprofil aus den acht essenziellen Aminosäuren als besonders hochwertig. Dazu gehören Fleisch, Vollei und einige pflanzliche Nahrungsmittel. Dieser Maßstab ist jedoch nicht so zuverlässig wie es scheint, obwohl er nach wie vor am häufigsten eingesetzt wird.

NNU – die Netto-Stickstoffverwertung

Hier wird es wirklich interessant. Der NNU (engl. Net Nitrogen Utilisation) gibt an, wie hoch die reale Stickstoffverwertung eines Proteins ist. Mit diesem Wert lässt sich exakt bestimmen, wie viel Nährwert ein Nahrungseiweiß wirklich liefert. Die NNU ergibt sich aus der Differenz des verwertbaren Stickstoffs für den Zellaufbau und dem anfallenden Stickstoffabfall von Aminosäuren. Je höher der NNU, desto hochwertiger das Eiweiß.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ein Vollei 48 Prozent NNU liefert, Fisch, Fleisch und Geflügel zwischen 28-34 Prozent, Soja 17 Prozent. Kasein, Molke und Milch bilden mit 16 Prozent NNU das Schlusslicht. Proteinshakes liegen ebenfalls bei 16-18 Prozent NNU. Wäre es da nicht wünschenswert, eine Möglichkeit zu finden, unserem Körper Proteine beziehungsweise Aminosäuren zu bieten, die eine hohe Stickstoffverwertung und damit einen hohen Nährwert garantieren? Und damit eine möglichst geringe Belastung mit Stickstoffabfall?
Ein hochwertiges, nach den Entdeckungen von Professor Dr. Lucà-Moretti hergestelltes Aminosäurenprodukt liefert 99 Prozent NNU! Außerdem werden die Aminosäuren im Schnitt in etwa 23 Minuten aufgenommen, denn die Nahrungseiweiße müssen ja nicht mehr aufgespalten werden. Das macht die Aufnahme 6- bis 12-mal schneller als bei Eiweißen aus Lebensmitteln und normalen Eiweißergänzungsmitteln. Voraussetzung ist, dass die Aminosäuren als Presslinge, nicht in Kapselform vorliegen.1

Belastung des Körpers durch Stickstoffabfall

Diese Zahlen sind besonders bedeutungsvoll, weil sich aus dem übrigen Prozentsatz ergibt, wie viel Stickstoffabfall ein Nahrungseiweiß produziert. Bei Vollei sind das ganze 52 Prozent Stickstoffabfall, der zu entsorgen ist, bei Fisch, Fleisch und Geflügel zwischen 64-72 Prozent, bei Soja 83 Prozent und bei Kasein, Molke und Milch 84 Prozent. Bei einem optimal abgestimmten Aminosäurenprodukt muss lediglich 1 Prozent Stickstoffabfall ausgeschieden werden. Der Körper wird optimal versorgt und entlastet. Die Bioverfügbarkeit liegt bei 99 Prozent.

Verwertungsstörungen im Darm verschlechtern den Nährwert zusätzlich

Die heute so häufigen Verwertungsstörungen im Darm verschlechtern die Nährwertbilanz aus Nahrungseiweiß zusätzlich. Denn die Eiweiße aus der Nahrung müssen ja zunächst im Darm in Aminosäuren zerlegt und aufgenommen werden, um dann im nächsten Schritt zu den Eiweißen zusammengesetzt zu werden, die benötigt werden. Eine gestörte Darmflora, Verdauungsprobleme aller Art, Leaky Gut, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sind heute weit verbreitet und mit ihnen die Aufnahmestörungen von Nährstoffen im Darm, also auch der Nahrungseiweiße.

Dank Professor Moretti kann nun ein perfekt ausgewogenes Aminosäurenprodukt hergestellt und eingenommen werden. Die Einnahme dieses »Meister-Aminosäurenmusters« wertet unsere tägliche Nahrung auf und kann während einer Diät oder Entschlackungskur sogar als vollwertiger Eiweißersatz eingesetzt werden. 

Die acht essenziellen Aminosäuren

Unter der Vielzahl an Aminosäuren haben 20 eine besondere Bedeutung: Sie sind die »Proteinfabriken« des Körpers. Unter diesen 20 sind acht essenziell, das heißt, der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Wir müssen sie mit der Nahrung oder einem Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Aus diesen acht essenziellen Aminosäuren stellt unser Körper die nicht-essenziellen Aminosäuren her:

  • L-Isoleucin
  • L-Leucin
  • L-Lysin
  • L-Methionin
  • L-Phenylalanin
  • L-Threonin
  • L-Tryptophan
  • L-Valin

Das »L« vor den einzelnen Bezeichnungen weist auf den räumlichen Aufbau dieser Aminosäuren hin, im Unterschied zu D-Aminosäuren. In unserer Nahrung sind nur L-Aminosäuren enthalten und nur diese sind im Körper biologisch aktiv. Verkürzt spricht man einfach von Isoleucin, Lysin und so fort.

Semi-essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren

Zwei Aminosäuren sind semi-essenziell:

  • Arginin
  • Histidin

Diese beiden Aminosäuren müssen nur in bestimmten Situationen mit der Nahrung aufgenommen werden. Im Normalfall kann der Körper sie selbst bilden.

Zehn Aminosäuren sind nicht-essenziell:

  • Alanin
  • Asparagin
  • Asparaginsäure
  • Cystein
  • Glutamin
  • Glutaminsäure
  • Glycin
  • Prolin
  • Serin
  • Tyrosin

Diese Aminosäuren kann unser Körper grundsätzlich selbst bilden. Sie müssen nur unter besonderen Bedingungen zugeführt werden. Wir müssen sie dann mit der Nahrung aufnehmen und die Ernährung so ausrichten, dass besonders viel dieser Aminosäuren enthalten ist. Alternativ kann der zusätzliche Bedarf mit einem Produkt ausgeglichen werden.

Die Einteilung in essenziell, semi-essenziell und nicht-essenziell sagt lediglich etwas darüber aus, ob die betreffende Aminosäure vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden kann oder nicht. Jeder Organismus ist anders und hat einen anderen Eiweißbedarf. Auch die Fähigkeit des Körpers, semi-essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren zu bilden, ist unterschiedlich. Faktoren wie Alter, große körperliche oder geistige Belastungen, gesundheitlicher Zustand, Erkrankungen und Umweltbedingungen beeinflussen die Fähigkeit zur Eigenproduktion. Die logische Konsequenz ist, dem Körper die Synthese so einfach wie möglich zu machen. Ein nach MAP-Kriterien hergestelltes Produkt bietet eine solche Unterstützung. Es liefert die acht essenziellen Aminosäuren, die dem menschlichen »Meister-Aminosäurenmuster« entsprechen. Wie Schlüssel und Schloss passen Natur (das Meistermuster) und Angebot (MAP) zusammen. Die freie, kristalline Form erleichtert die Aufnahme und dank ihres natürlichen Aufbaus wird auch die Bildung von semi- und nicht-essenziellen Aminosäuren, unterstützt.

Aminosäuren bei Neugeborenen und Kindern

Während der ersten Lebenstage sind bei Neugeborenen Arginin, Cystein, Histidin und Tyrosin essenzielle Aminosäuren, die sie jedoch im Normalfall mit der Muttermilch erhalten. Während des Wachstums brauchen Kinder zusätzlich Arginin und Tyrosin, das der Körper erst im Erwachsenenalter aus Phenylalanin bilden kann. Tyrosin ist in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch, Nüssen und Kernen, Hülsenfrüchten, Getreide und Samen enthalten. Arginin wird aus den acht essenziellen Aminosäuren gebildet, wenn sie ausreichend und im richtigen Verhältnis vorhanden sind. Ansonsten ist es in den gleichen Lebensmitteln enthalten wie Tyrosin.

Aminosäuren im Sport: Muskeln, Kraft, Ausdauer

Wenn es um fitte Muskeln und ein leistungsfähiges Herz geht, sind die drei essenziellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin Stars. Alle drei sind vom chemischen Aufbau her verzweigtkettige Aminosäuren und werden daher unter dem Namen BCAA zusammengefasst (Branched-Chain Amino Acids). BCAA regen die Muskelbildung an und vermehren die Anzahl der Mitochondrien in Muskelzellen und Herzmuskeln. Mehr Mitochondrien, also mehr energieproduzierende Kraftwerke in den Zellen, bringen mehr Leistung. BCAA können innerhalb weniger Monate stärker und leistungsfähiger machen. Muskelverletzungen durch Sport seltener vorkommen. BCAA reduzieren die Bildung von freien Radikalen und schützen die Zellen, was den Alterungsprozess verlangsamt.

Sportnahrungs-Hersteller reichern ihre Proteindrinks mit BCAA an oder verkaufen das Pulver separat. Übertreiben sollte man es mit der Einnahme allerdings nicht. BCAA aktivieren ein Gen mit dem Namen mTOR in den Muskelzellen, das wie ein Schalter für die Eiweißbildung in den Muskeln wirkt und starke Muskeln aufbaut.3 Studien zeigten aber auch, dass große Mengen von BCAA durch die Aktivierung des mTOR Gens oxidativen Stress und Entzündungen auslösen und bei einer bestehenden Krebserkrankung die Tumorzellen wachsen lassen.4

Studie: Das Meister-Aminosäurenmuster für große körperliche Leistung

Statt isoliert BCAA zu geben, untersuchten Professor Dr. Lucà-Moretti und sein Team, welche Wirkung es auf die Leistungsfähigkeit hatte, wenn bei intensiver körperlicher Aktivität das Meister-Aminosäurenmuster MAP als einzige Eiweißquelle verabreicht wurde. Eine 51-jährige Frau erhielt während einer Wüstendurchquerung ausschließlich MAP zur Proteinversorgung. Während dieser Zeit nahm die Muskelmasse zu, ebenso Kraft und Ausdauer. Die Bewegungsmuskulatur bildete sich stärker heraus, Herz und Atmung verbesserten sich und es wurden mehr rote Blutkörperchen gebildet. Dieses Ergebnis bestätigte vorangegangene Untersuchungen. Die Forscher schlossen daraus, dass die alleinige Gabe von MAP als Eiweißquelle in Verbindung mit körperlicher Aktivität die Proteinsynthese des Körpers deutlich erhöht, und die körperliche und physiologische Leistung verbessert.5

Diskussion zur Anzahl der essenziellen Aminosäuren

Aufgrund der individuellen Unterschiede und der verschiedenen Einflüsse, welche die Aminosäurensynthese beeinflussen, wird heute in Fachkreisen diskutiert, ob Histidin und Arginin zu den essenziellen Aminosäuren gerechnet werden sollen. Manche sind der Meinung, dass nur eine der beiden, in der Regel Histidin, zu den essenziellen Aminosäuren zählt. Andere meinen, beide seien essenziell, sodass Sie in der Literatur gelegentlich von neun beziehungsweise zehn essenziellen Aminosäuren lesen können. Da diese Aminosäuren aber nicht immer essenziell sind, ist es wenig sinnvoll, sie grundsätzlich in den Pool essenzieller Aminosäuren aufzunehmen. Noch weitere Gründe sprechen dagegen: Wenn Histidin und/oder Arginin einem Produkt mit essenziellen Aminosäuren beigefügt werden, bestehen Risiken für Menschen mit erhöhtem Histaminspiegel (Histidin) und Herpes-simplex-Infektion (Arginin). Die in MAP enthaltene essenzielle Aminosäure Lysin bekämpft dagegen das Herpesvirus.6 Auch Menschen mit Mastzellenaktivierungssyndrom, einer noch relativ unbekannten Erkrankung, müssen Histamin weitestgehend meiden, das aus Histidin gebildet wird. Daher ist es nicht sinnvoll Histidin und/oder Arginin automatisch in einem Produkt mit acht essenziellen Aminosäuren zuzuführen. Wichtiger ist es vielmehr herauszufinden, warum ein Mensch Histidin und Arginin nicht in genügender Menge selbst im Körper herstellen kann. Die Natur hat acht definitiv essenzielle Aminosäuren zusammengestellt – alles andere hat mit der individuellen Situation zu tun und muss getrennt berücksichtigt werden.

Die positiven Folgen von genügend Eiweiß im Körper

Genügend Eiweiß im Körper ist verantwortlich für:

  • ein starkes Immunsystem,
  • gesunde Zellen und Mitochondrien,
  • größere Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen,
  • mehr Muskelkraft und weniger Fett,
  • mehr Motivation und innerer Antrieb,
  • Wohlbefinden, bessere Stimmung, gute Laune,
  • Stressabbau,
  • ein fittes Gehirn,
  • gesunde Knochen, Haare, Haut und Nägel,
  • Stärkung der Knochendichte,7
  • Verbesserung der Verdauung und des Stoffwechsels,
  • Straffung von Haut und Bindegewebe,
  • Stärkung des Augenhintergrundes,
  • Verbesserung der Hormonlage,
  • Schutz vor Verhärtung der Arterien (Arteriosklerose) und hohem Blutdruck,8
  • Muskelaufbau bei Jung und Alt,9
  • Erhalt der Muskelmasse bei Älteren,10,11
  • Anti-Aging: Alterungsprozesse laufen langsamer ab
  • … und vieles mehr.

Die Folgen eines Mangels an Eiweißen

  • Müdigkeit, Leistungsabfall und schnelle Erschöpfung,
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
  • ein schwaches Immunsystem, also eine Anfälligkeit für Infekte und chronische Erkrankungen,
  • Muskelschwäche, körperliche Schwäche und Muskelabbau,
  • schlechte Wundheilung und längere Regenerationszeit nach Krankheit,
  • Stoffwechselstörungen aller Zellen und der Leber,
  • Entgiftungsstörungen,
  • geringere Bildung von Verdauungsenzymen,
  • Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung,
  • Funktionsstörungen der Organe,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Haarausfall, schlechte Haarqualität und frühzeitiges Ergrauen,
  • langsames Wachstum von Haaren und Nägeln, 
  • ungewollter Gewichtsverlust,
  • schnelleres Altern und Altersflecken auf der Haut,
  • Augenringe und Faltenbildung,
  • Wachstumsstörungen bei Kindern,
  • geringere Libido und Samenbildung,
  • Störungen bei der Menstruation bis hin zur Unfruchtbarkeit,
  • Niacinmangel (Vitamin B3)
  • und vieles mehr …

Fazit

Denken Sie neu, wenn es um Ihre Eiweißernährung geht! Viele gehypte Lebensmittel, die das lebensnotwendige Eiweiß liefern sollen, erweisen sich vielfach als viel weniger nützlich als behauptet. Um die optimale Menge aus Eiweiß aus der Nahrung zu gewinnen, muss man sich ausführlich mit dem tatsächlichen Nährwert der einzelnen Lebensmittel beschäftigen. Dann bleibt immer noch die Frage des Stickstoffabfalls, den der Körper entsorgen muss. Ein nach dem Meister-Aminosäurenmuster zusammengestelltes Produkt schließt diese Hürden alle von vornherein aus. Es wertet die tägliche Nahrung bei Gesunden auf und kann Kranken helfen, zu regenerieren.

Denken Sie neu, wenn es um Ihre Eiweißernährung geht. Viele der gehypten Lebensmittel, die das lebensnotwendige Eiweiß liefern sollen, erweisen sich vielfach als viel weniger nützlich als behauptet. Um die optimale Menge von Eiweiß aus der Nahrung zu gewinnen, muss man sich ausführlich mit dem tatsächlichen Nährwert der einzelnen Lebensmittel beschäftigen. Dann bleibt immer noch die Frage des Stickstoffabfalls, den der Körper entsorgen muss. Ein nach dem Meister-Aminosäurenmuster zusammengestelltes Produkt schließt diese Hürden von vornherein aus. Es wertet die tägliche Nahrung bei Gesunden auf und kann Kranken helfen, zu regenerieren.
Nicht nur Menschen, die sich mehr Energie, Kraft und Ausdauer wünschen, berichten von einer deutlichen Verbesserung, wenn sie sich bei ihrer Eiweißversorgung nicht nur auf die tägliche Nahrung verlassen. Auch viele, die sich bereits fit fühlen und eine gute Immunabwehr haben, berichten: »Noch besser geht immer!«

Denken Sie neu, wenn es um Ihre Eiweißernährung geht! Viele gehypte Lebensmittel, die das lebensnotwendige Eiweiß liefern sollen, erweisen sich vielfach als viel weniger nützlich als behauptet. Um die optimale Menge aus Eiweiß aus der Nahrung zu gewinnen, muss man sich ausführlich mit dem tatsächlichen Nährwert der einzelnen Lebensmittel beschäftigen. Dann bleibt immer noch die Frage des Stickstoffabfalls, den der Körper entsorgen muss. Ein nach dem Meister-Aminosäurenmuster zusammengestelltes Produkt schließt diese Hürden alle von vornherein aus. Es wertet die tägliche Nahrung bei Gesunden auf und kann Kranken helfen, zu regenerieren.

Nicht nur Menschen, die sich mehr Energie, Kraft und Ausdauer wünschen, berichten von einer deutlichen Verbesserung, wenn sie sich bei ihrer Eiweißversorgung nicht nur auf die tägliche Nahrung verlassen. Auch viele, die sich bereits fit fühlen und eine gute Immunabwehr haben, berichten: »Noch besser geht immer!«

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