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Die Angst vor den Auswirkungen von Handystrahlung auf den menschlichen Körper ist nicht neu. Doch mit dem weltweit geplanten 5G-Netzausbau nimmt sie zu. Wird die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder in der modernen Welt zu einem immer größeren Gesundheitsrisiko?

Auf einen Blick
  1. Die 5G-Technologie setzt vorwiegend auf Millimeterwellen (Frequenzbereich 30 bis 300 Gigahertz), die nachweislich brennende Schmerzempfindungen auslösen können. Ferner wird ein Zusammenhang mit Augen- und Herzbeschwerden, Unterdrückung des Immunsystems, Schädigung des Erbguts und Fruchtbarkeitsproblemen für möglich gehalten.
  2. Die Federal Communications Commission (FCC) räumt ein, dass weder die Behörde selbst noch die Telekommunikationsindustrie Studien zur Sicherheit der 5G-Technologie durchgeführt oder in Auftrag gegeben hat und dass dies auch nicht vorgesehen ist.
  3. Die FCC ist befangen und steht unter dem Einfluss der Telekommunikationsindustrie, welche die bereits von der Tabakindustrie verfolgten Desinformationsstrategien perfektioniert hat.
  4. Eine dauerhafte Belastung mit Frequenzen im Mikrowellenbereich, beispielsweise durch Mobiltelefone, kann zu Fehlfunktionen der Mitochondrien und zu Schäden der DNS im Zellkern führen, indem aus Peroxynitrit freie Radikale entstehen.
  5. Die übermäßige Strahlenbelastung durch Mobiltelefone und WLAN-Netzwerke wird mit der Entwicklung von chronischen Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Angstzuständen, Depressionen, Autismus, Alzheimer und Unfruchtbarkeit in Zusammenhang gebracht.

Ist 5G Fortschritt ohne Rücksicht auf uns Menschen? Die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder wird in der modernen Welt zu einem immer größeren Gesundheitsrisiko. Auf der Internetseite der Cellular Phone Task Force1 trifft man auf eine ellenlange Liste, in der Regierungen und Organisationen aufgezählt werden, die Warnungen ausgesprochen oder diverse drahtlose Übertragungsverfahren auf die eine oder andere Weise untersagt haben – begonnen hat alles übrigens anno 1993.

Unmittelbar darunter findet sich eine zweite, nicht minder umfangreiche Liste mit Appellen und Resolutionen, die von Ärzten und Wissenschaftlern getragen werden; dazu zählt auch ein Aufruf an die Vereinten Nationen aus dem Jahr 2015, in dem über 230 internationale Strahlenforscher den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung einfordern. Darin heißt es:2

»Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen haben gezeigt, dass EMF lebende Organismen weit unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte schädigen.

Die Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitsschädlicher freier Radikale, genetische Schäden, Änderungen von Strukturen und Funktionen im Reproduktionssystem,3,4,5 Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden der Menschen.

Die Schädigung reicht weit über die Menschheit hinaus, zumal die Hinweise für negative Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt zunehmen.«

Im September 2017 unterzeichneten mehr als 180 Forscher und Ärzte aus 35 Ländern die ausdrückliche Forderung, die 5G-Technologie auf Eis zu legen,6,7 »bis die potenziellen Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt von industrieunabhängigen Wissenschaftlern gründlich erforscht sind.« Sie strichen heraus, dass sich hochfrequente elektromagnetische Felder als schädlich für Mensch und Umwelt erwiesen hätten und dass die 5G-Technologie zu einer erheblichen Steigerung der Strahlenbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder – zusätzlich zu den schon existierenden 2G-, 3G-, 4G-, WLAN- und weiteren Standards für die Telekommunikation – führen würde.

Ronald Powell, Ph.D., emeritierter Forscher des Instituts für Angewandte Physik an der Harvard University, stellt in einem Artikel8, auf der Homepage des Environmental Health Trusts fest: »Es gibt KEINE SICHERE METHODE, mit der wir den 5G-Standard in unserer Gesellschaft umsetzen können; wir haben nur die Wahl zwischen ›schlechten‹ und noch ›schlechteren‹ Möglichkeiten, und anstatt herumzustreiten, wer die Aufstellung kontrollieren wird, sollten wir uns eher darauf konzentrieren, das Projekt zu verhindern.«

5G – immer mehr gesundheitliche Bedenken

Wie das Fortune Magazine berichtet, warnte Sunil Rajgopal, Börsenfachmann an der Wall Street, vor kurzem davor, dass die zunehmende Sorge um gesundheitliche Auswirkungen die Einführung der 5G-Technologie verzögen könnte.9 So hätten manche Staaten bereits Schritte unternommen, um die Bereitstellung zu verschieben, stellt Rajgopal fest. Die Frage ist nur, ob sich die Entwicklung noch aufhalten lässt.

Zuletzt wurde der 5G-Probebetrieb in Brüssel gestoppt,10 und die Schweiz verschiebt die 5G-Einführung, um zuvor noch ein System zur Strahlenüberwachung zu entwerfen.11 In Syracuse, New York, wo man ebenfalls danach trachtet, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, hat man sich »das Recht ausgehandelt, bei Bedarf Sicherheitsinspektionen von 5G-Antennen durchzuführen«, um die Bedenken der Öffentlichkeit zu zerstreuen.12 Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes schreibt:

»In New Hampshire ziehen die Abgeordneten in Erwägung, eine Kommission einzusetzen, die mit der Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen des 5G-Netzwerks betraut sein soll. Und die nahe San Francisco gelegene Stadt Mill Valley hat den Aufbau neuer 5G-Funkzellen untersagt.«

In vielen anderen Gebieten der Vereinigten Staaten hat man es allerdings vorgezogen, der Federal Communications Commission (FCC) und der CTIA, dem Branchenverband der Mobilfunkunternehmen, zu vertrauen. Die CTIA hat eine Website mit Fakten zu Mobilfunk und Gesundheit eingerichtet, auf der aus Forschungsarbeiten zitiert wird, die die Harmlosigkeit aufzeigen. Wenn Sie allerdings glauben, dass der FCC daran gelegen ist, die Gesundheitsrisiken zu evaluieren, dann sind Sie auf dem Holzweg.

Auf einer kürzlich abgehaltenen Anhörung vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Senats (oben), gestand die FCC ein, dass weder von der Behörde noch von der Telekommunikationsindustrie Untersuchungen über die Sicherheit der 5G-Technologie durchgeführt oder in Auftrag gegeben worden und dass auch keine geplant seien.14,15 In einem Vortrag, den Tom Wheeler vor dem National Press Club im Juni 2016 hielt, machte der frühere FCC-Vorsitzende und ehemaliger Chef des Lobbyvereins der Mobilfunkindustrie deutlich, wie die Behörde tickt:16

»… stehe der technologischen Entwicklung nicht im Weg.
Im Unterschied zu anderen Ländern sehen wir keine Veranlassung, die nächsten paar Jahre mit Untersuchungen zu verbringen … Wir sind besser beraten, Wegbereiter gewähren und unsere Zukunft nicht von Ausschüssen und Regulierungsbehörden bestimmen zu lassen. Wir haben nicht vor, auf Richtlinien zu warten …«

Angesichts der mehr als 2.000 Studien, die ein breites Spektrum biologischer Schäden durch elektromagnetische Felder belegen, erweisen sich die Beteuerungen der FCC und der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA), dass die Strahlenbelastung durch Funkanwendungen, einschließlich 5G, ungefährlich seien, im besten Fall als unaufrichtig. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel in der Zeitschrift Counterpunch heißt es:17 »Die Lobbyisten der Telekommunikationsindustrie versichern uns, dass die bestehenden Richtlinien ausreichen, um die Öffentlichkeit zu schützen. Diese Sicherheitsbestimmungen gehen freilich auf eine Untersuchung aus dem Jahr 1996 zurück, in der ermittelt wurde, in welchem Ausmaß ein Mobiltelefon den Kopf einer lebensgroßen Schaufensterpuppe aus Plastik aufheizt.
Das ist aus mindestens drei Gründen bedenklich:

  • Lebewesen bestehen aus überaus komplexen und voneinander abhängigen Zellen und Geweben, nicht aus Plastik.
  • Die Hochfrequenzstrahlung betrifft nicht nur Erwachsene, sondern macht auch vor Föten, Kindern, Pflanzen und der Tierwelt nicht halt.
  • Die Frequenzen, die bei dem Schaufensterpuppentest zum Einsatz kamen, waren viel niedriger als die Belastungen durch den 5G-Betrieb.«

Welche Strahlenmengen halten Menschen aus?

Die Strahlenbelastung durch verschiedene Frequenzen, die Lebewesen beeinträchtigen (beispielsweise Frequenzbänder für den Betrieb von Mobiltelefonen und WLAN), hat sich in den letzten 100 Jahren ungefähr um das Trillionenfache erhöht.18,19 Leider ist der Einflussbereich elektromagnetischer Felder heutzutage so umfassend, dass es praktisch unmöglich ist, kontrollierte Populationsstudien durchzuführen, da keine Bevölkerungsgruppe wirklich unbelastet oder unbeeinträchtigt ist. Das Fehlen einer Kontrollgruppe macht die Erforschung der tatsächlichen Folgen zu einer äußerst schwierigen Angelegenheit.

Eine kontrollierte Studie zum Thema Strahlenbelastung liegt immerhin vor, und die gibt zu erkennen, dass elektromagnetische Strahlung längst nicht so harmlos ist, wie man gemeinhin glaubt. Anfang des 20. Jahrhunderts ließen sich in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der Strahlenbelastung zwei Gruppen unterscheiden – die Land- und die Stadtbevölkerung. Urbane Gebiete waren damals im Großen und Ganzen bereits elektrifiziert, auf dem Land sollte der Anschluss ans Stromnetz erst noch erfolgen.

Der Epidemiologie Dr. Sam Milham verglich akribisch Statistiken, wie sich die Sterblichkeit in diesen beiden Bevölkerungsgruppen entwickelte. So war hinsichtlich der Todesursachen Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Gruppen zu erkennen. Als die ländlichen Gebiete elektrifiziert wurden, glichen sich die beiden Kurven an.

Heutzutage leben und arbeiten wir nicht nur in einem elektrifizierten Umfeld, sondern sind auch von Mikrowellenstrahlung umgeben, die von Drahtlostechnologien verursacht wird. Zu diesem Mix könnte sich bald auch der 5G-Mobilfunkstandard gesellen und dafür sorgen, dass die Strahlenbelastung noch unüberschaubarer und vermutlich gefährlicher wird. Die Zeitschrift Counterpunch meinte dazu:20

»Der Cocktail der 5G-Hochfrequenzstrahlung setzt sich aus drei Strahlungsarten zusammen, er reicht von relativ energiearmen Radiowellen über Mikrowellen (mit weit mehr Energie) bis hin zu extrem energiereichen Millimeterwellen. Die extrem hohen Frequenzen der 5G-Technologie bergen die größten Gefahren.
Während 4G-Frequenzen bis zu 6 GHz erreichen, setzt 5G Lebewesen gepulsten Signalen im Bereich zwischen 30 und 100 GHz aus. Niemals zuvor ist die Menschheit für einen längeren Zeitraum derart hohen Frequenzen ausgesetzt gewesen.«

Mögliche Gesundheitsrisiken von 5G

Durch die Nutzung von Millimeterwellen liefert die 5G-Technologie zusätzlichen Grund zur Sorge. Frequenzen im Bereich zwischen 30 und 300 GHz21 dringen nachweislich bis zu 2 Millimeter in das menschliche Hautgewebe22,23 ein und verursachen dabei ein brennendes Gefühl. 

Und genau das ist der Grund, weshalb sich das US-amerikanische Verteidigungsministerium für Millimeterwellen in Waffen zur Aufstandskontrolle (Active Denial Systems) entschieden hat.24

Millimeterwellen werden auch für sogenannte »Nacktscanner« auf Flughäfen genutzt.25
Forschungsergebnisse zeigen auf, dass die Schweißkanäle in der menschlichen Haut als Rezeptoren beziehungsweise Antennen fungieren, die die 5G-Strahlung in den Körper leiten26,27,28,29,30 und so eine Temperaturerhöhung verursachen. Dieser Umstand trägt zur Erklärung der schmerzhaften Wirkung bei. Dr. Yael Stein, der die 5G-Millimeterwellentechnologie und ihre Interaktionen mit dem menschlichen Körper erforscht hat, stellte in einem Brief an die Federal Communications Commission aus dem Jahre 2016 fest: 31

»Mithilfe von Computersimulationen konnte demonstriert werden, dass Schweißdrüsen Millimeterwellen in der menschlichen Haut akkumulieren. Bei Menschen erzeugen diese Wellen eine Hitzeempfindung. Die Nutzung von Millimeterwellen für verschiedene Kommunikationszwecke (Mobiltelefone, WLAN, Antennen) könnte dazu führen, dass Menschen mittels Nozizeptoren physischen Schmerz empfinden.
Falls 5G-WLAN im öffentlichen Bereich Einzug hält, ist möglicherweise mit einer Verschärfung der gesundheitsschädlichen Konsequenzen zu rechnen, die wir gegenwärtig im Zusammenhang mit hochfrequenter Strahlung beziehungsweise Frequenzen im Mikrowellenbereich erleben. Dazu könnte eine steigende Anzahl an Fällen von Elektrosensibilität, verschiedene neu in Erscheinung tretende Schmerzsymptome sowie eine zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbare Vielfalt an neurologischen Störungen zählen.
Es wird die Möglichkeit bestehen, einen kausalen Zusammenhang zwischen der 5G-Technologie und diesen genau definierten gesundheitlichen Auswirkungen aufzuzeigen. Die betroffenen Personen könnten Anspruch auf Schmerzensgeld haben.«

Millimeterwellen sind darüber hinaus mit folgenden Symptomen in Zusammenhang gebracht worden:32,33,34,35,36

  • Augenerkrankungen, beispielsweise Linsentrübung bei Ratten, die mit der Erkrankung an grauem Star37 verbunden ist sowie Augenschäden bei Kaninchen38,39
  • Eingeschränkte Herzfrequenzvariabilität (ein Belastungssymptom) bei Ratten40,41,42 und Herzrhythmusstörungen bei Fröschen43,44
  • Schmerzen45
  • Unterdrückung des Immunsystems46
  • Vermindertes Wachstum und erhöhte Antibiotikaresistenz bei Bakterien47

In einem kürzlich erschienen Artikel auf Gaia.com heißt es: »Viele Forscher sind der Ansicht, dass die elektromagnetische Strahlung, die über die Klappe unserer Mikrowellenherde entweicht, karzinogen ist, das heißt, Krebs auslösen kann. Die meisten dieser Forscher glauben auch, dass diese Wellen mutagen sind, was bedeutet, dass sie die DNS-Sequenz von Lebewesen verändern können.« Und weiter:

»Die Einführung der 5G-Technologie ist damit vergleichbar, dass Sie Ihren Mikrowellenherd einschalten, die Klappe öffnen und sie für den Rest Ihres Lebens geöffnet lassen. Es gibt triftige Gründe dafür, dass Hunderte von Wissenschaftlern gegen die Pläne der Mobilfunkindustrie aufbegehren.«

Warum sind elektromagnetische Felder schädlich?

Wie 2017 in einem Interview mit Dr. Martin Pall, emeritierter Professor für Biochemie und medizinische Grundlagenforschung an der Washington State University erläutert, besteht die Bedrohung durch elektromagnetische Felder in erster Linie darin, dass sie ein Übermaß an oxidativem Stress verursachen, der eine Fehlfunktion der Mitochondrien zur Folge hat.
Palls Forschungsarbeiten50,51,52,53 zufolge aktiviert Mikrowellenstrahlung – die beispielsweise von Ihrem Mobiltelefon oder WLAN-Router ausgeht – die spannungsgesteuerten Calciumkanäle, die sich in der Zellmembran Ihrer Körperzellen befinden.

Laut Dr. Pall reagieren spannungsgesteuerte Calciumkanäle 7,2 Millionen Mal empfindlicher auf Mikrowellenstrahlung als einzelne geladene Teilchen inner- und außerhalb unserer Zellen, was bedeutet, dass die Sicherheitsnormen angesichts dieser Belastung um den Faktor 7,2 Millionen zu niedrig angesetzt sind.

Mikrowellenstrahlung öffnet die spannungsgesteuerten Calciumkanäle Ihres Körpers und lässt dadurch ungewöhnlich große Mengen Calciumionen in die Zellen strömen, wodurch Stickstoffmonoxid und Superoxid aktiviert werden, die fast unmittelbar zu Peroxynitrit54 reagieren. Peroxynitrit führt zur Bildung von freien Kohlenstoffradikalen sowie zu den schädlichsten bekannten reaktiven Stickstoffspezies und gilt als Ursache für zahlreiche chronische Erkrankungen, die in der heutigen Zeit auftreten.

Wenn Sie sich eingehender mit Peroxynitrit und den von dieser Verbindung  verursachten Schäden auseinandersetzen möchten, empfehle ich Ihnen den 140-seitigen, frei zugänglichen und mit 1.500 Quellennachweisen versehenen Artikel »Nitric Oxide and Peroxynitrite in Health and Disease«55 von Dr. Pal Pacher, Dr. Joseph Beckman und Dr. Lucas Liaudet.

Die Schädigung der Erbsubstanz ist eine der gravierendsten Gefahren im Zusammenhang mit Peroxynitrit. Wie die europäische REFLEX-Studie 2004 enthüllte, ähneln die nichtthermischen Effekte der 2G- und 3G-Strahlung sehr stark der Wirkung von Röntgenstrahlung, was den verursachten genetischen Schaden angeht.56

Unser Körper verfügt über die Fähigkeit, diese Schäden mithilfe einer Gruppe von 17 Enzymen zu reparieren, die man als Poly(ADP-Ribose)-Polymerasen (PARP) zusammenfasst. Im Prinzip funktionieren diese Enzyme einwandfrei, doch sind sie auf NAD+ angewiesen: Sobald ihnen dieses Molekül nicht mehr zur Verfügung steht, stellen sie die Reparaturarbeiten an Ihrer Erbsubstanz ein. 

Dies kann wiederum zu vorzeitigem Zelltod führen, denn um einen einzigen Bruch an einem DNS-Strang zu reparieren, werden 100–150 NAD+-Moleküle benötigt. NAD+ besitzt eine zentrale Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Gesundheit der Zellen und Mitochondrien. Daher ist die Tatsache, dass die Enzyme der PARP-Familie NAD+ verbrauchen, um den von elektromagnetischen Feldern verursachten Schäden entgegenzuwirken, von großer Tragweite.

Krebs ist nicht die größte Gefahr

Die im Körper auftretende Stromspannung scheint eine wichtige Rolle für unseren Gesundheitszustand zu spielen. Indem Ihr Körper Elektrizität erzeugt, können Ihre Zellen untereinander kommunizieren und grundlegende biologische Funktionen ausführen, die für das Überleben notwendig sind. Um seine Aufgaben zu erfüllen, ist der Körper allerdings auf ganz spezielle elektrische Stromstärken und Spannungen ausgelegt.

Es wäre zu erwarten, dass die Fähigkeit der DNS, biologische Signale zu empfangen und zu übertragen, dadurch beeinträchtigt sein könnte, dass wir von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern umgeben sind, die eine Trillion mal stärker sind als die auf unserer Erde natürlich auftretenden Felder.

Obgleich sich die Auseinandersetzung um EMF-Schäden auf die Frage zuspitzt, ob elektromagnetische Felder Krebs, insbesondere Gehirntumoren, verursachen können, ist dies eigentlich gar nicht der stärkste Grund zur Beunruhigung. Weil der Schaden in engem Zusammenhang mit der Aktivierung der spannungsgesteuerten Calciumkanäle steht, leuchtet es ein, dass die Bereiche des menschlichen Körpers mit der größten Dichte an spannungsgesteuerten Calciumkanälen am anfälligsten für Schäden sein müssten.

Es ist interessant, dass Calciumkanäle im Nervensystem, im Gehirn, in den Schrittmacherzellen des Herzens und in den Hoden besonders zahlreich vertreten sind. Daher tragen elektromagnetische Felder vermutlich zu neurologischen und organisch bedingten psychischen Problemen57 sowie zu Erkrankungen des Herzens und der Fortpflanzungsorgane bei.

Dazu zählen unter anderem Herzrhythmusstörungen, Angstzustände, Depressionen, Autismus, Alzheimer und Unfruchtbarkeit. Genau diese Krankheiten sind es, auf die die Forschung immer und immer wieder trifft – sie sind weiter verbreitet und führen zu mehr Todesfällen als Gehirntumoren.

Wenn man darüber hinaus berücksichtigt, wie viele Menschen bereits überempfindlich auf elektromagnetische Felder reagieren, wird die Durchdringung von Städten und Einzugsgebieten mit Millimeterstrahlung das Problem zweifellos noch verschlimmern und das Leben der Menschen, die schon jetzt unter den Auswirkungen des Mobilfunks leiden, unerträglich machen.

Die neueste Masche der Medien: Die Russen sind schuld

In einem kürzlich erschienenen Medium-Artikel58 beleuchtet Dr. Devra Davis, eine renommierte und hochqualifizierte Forscherin, was die Gefahren des Mobilfunks angeht, einen aktuellen Trend in den Medien: Forscher, die vor den Gefahren des 5G-Netzwerks warnen, werden als »haltlose Panikmacher … mit Verbindungen zur russischen Propaganda« herabgewürdigt. Sie schreibt:

»Kann es Zufall sein, dass dem Bericht der New York Times auf den Fuß folgend, das Wall Street Journal und der UK Telegraph dieselbe Verleumdung, die einer kollektiven Schuldzuweisung gleichkommt, wiedergeben?59

Diese ansonsten glaubwürdigen Medien ignorieren die umfangreichen wissenschaftlichen Belege, die auf die Gefahren der Funkstrahlung und des 5G-Netzes hindeuten. Einschlägige Rechercheergebnisse von unabhängigen Journalisten nehmen in europäischen Medien breiten Raum ein und werden von wichtigen Netzwerken thematisiert …

Könnte das Versagen der New York Times, als es darum ging, über die zentralen Fragen im Zusammenhang mit 5G zu berichten und irreführende Informationen hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen von Mobilfunk und 5G zu korrigieren, etwas mit der neuen Unternehmenskooperation mit Verizon im Bereich des 5G-Journalismus zu tun haben oder mit der Tatsache, dass Offizielle von Facebook, Verizon, Media Lab und andere Getreue der Telekommunikationsbranche zugleich Mitglieder im Vorstand der Times sind, während Carlos Slim, Chef einiger der weltweit größten Telekommunikationsunternehmen Anteile abgegeben hat und jetzt nur noch 15 Prozent der NYT-Aktien hält?«

Zudem weist Davis auf einen klaren Unterschied in der wissenschaftlichen Expertise der Amerikaner und der Russen hin, was elektromagnetische Felder angeht:

»Ein Blick in die Geschichte enthüllt, dass die Erforschung der Einflüsse, die von hochfrequenter Mikrowellenstrahlung (Funkstrahlung) auf Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung ausgehen, einige unbequeme Parallelen zu der Erforschung des Tabakkonsums aufweist.

Wissenschaftler, die in den 1950er und 60er Jahren auf die schädliche Wirkung des Tabakkonsums hinwiesen, mussten um Glaubwürdigkeit und finanzielle Unterstützung kämpfen. Dass ihre Auffassung berechtigt war, wurde erst akzeptiert, als sich der Tribut, der in Form von Krankheiten und Todesfällen gezahlt wurde, nicht mehr bestreiten ließ.

Was die gesundheitlichen Folgen der Funkstrahlung angeht, so zeichnet sich ein ähnliches Muster ab. Jedes Mal, wenn eine Behörde der US-Regierung positive Befunde produzierte, wurden den Forschungsprojekten, die sich mit den gesundheitlichen Folgen befassten, die Gelder entzogen.

Einst hatten das Office of Naval Research, das National Institute for Occupational Safety and Health, das Gesundheitsministerium und die Umweltbehörde (EPA) dynamische Forschungsprogramme besessen, die die Gefahren der Funkstrahlung belegten. All diese Programme wurden abgeschafft – das spiegelt den Druck durch diejenigen Personen wider, die ein Interesse an der Unterdrückung der Arbeitsergebnisse hatten.

In Russland haben 50 Jahre Forschung seit Beginn des Kalten Krieges zu der klaren Erkenntnis geführt, dass sich die Belastung durch elektromagnetische Strahlung eindeutig auf Lebewesen auswirkt. Das Nationale russische Komitee für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung veröffentlichte 2011 eine Resolution60, die Personen unter 18 Jahren empfahl, auf die Nutzung eines Handys zu verzichten.«

Erhöhtes Risiko an Gehirntumoren zu erkranken

Auch wenn Herzkrankheiten, Demenz und Unfruchtbarkeit die Gefahr eines Gehirntumors zahlenmäßig in den Schatten stellen, ist die Gefahr einer Krebserkrankung nicht zu vernachlässigen. Für Kinder, die in einer Welt der drahtlosen Kommunikationssysteme aufwachsen, könnte Krebs ein weit größerer Anlass zur Sorge sein, als uns bewusst ist.

In Wirklichkeit werden wir erst in zehn oder zwanzig Jahren wissen – wenn die Jugend von heute erwachsen ist –, ob die Verwendung eines Mobiltelefons während der Schwangerschaft oder die frühe Handynutzung zu einem erhöhten Risiko führt, an einem Gehirntumor zu erkranken. Immer mehr Forschungsarbeiten legen nahe, dass der Mobilfunk das Risiko zweifellos erhöht und es existieren etliche Fallberichte, die man nicht so leicht vom Tisch wischen kann.

In ihrem Artikel61 erwähnt Devra Davis, dass sich Robert C. Kane, ein leitender Ingenieur aus der Telekommunikationsbranche »freiwillig für Motorola und andere Firmen als ›Versuchskaninchen‹ einsetzen ließ, als diese in den 1980er Jahren neue Mobilfunktechnologien entwickelten.«

Bei Kane bildete sich ein bösartiger Gehirntumor, der, wie das National Toxicology Program später bestätigte, eine Nebenwirkung der Belastung durch Mobilfunk war. Die Ergebnisse des National Toxicology Programs kamen 2018 an die Öffentlichkeit. Bevor Kane im Jahr 2002 starb, veröffentlichte er das Buch Cellular Telephone Russian Roulette62, in dem er feststellt:63

»Eine Praxis, wie wir sie heute im Zusammenhang mit der Vermarktung und dem Vertrieb von Produkten antreffen, die dem menschlichen Körper schaden, ist beispiellos in der Geschichte der Menschheit und wird von einer Industrie verantwortet, die sich über die biologischen Folgen durchaus im Klaren ist.«

Sind die Behörden befangen oder kann man ihnen noch trauen?

Davis hebt ein weiteres zentrales Problem hervor, nämlich die Tatsache, dass die FCC (Anmerkung der Redaktion: Die FFC, Federal Communications Commission, ist eine unabhängige Regulierungsbehörde in den USA) quasi von der Telekommunikationsbranche übernommen wurde. Der Telekommunikationsbranche wiederum ist es gelungen, die Desinformationsstrategien, die zuvor von der Tabakindustrie eingesetzt worden sind, zu perfektionieren. Davis schreibt:64

»Ein Harvard-Exposé aus dem Jahr 2015 spürte der Drehtür zwischen der FCC und der Telekommunikationsbranche nach und kam zu dem Schluss, dass die FCC vereinnahmt worden sei und dass ›aufgrund des unkontrollierten Einflusses der Industrie die Sicherheit, Gesundheit und Privatsphäre der Konsumenten sowie auch deren Geldbörsen ignoriert, geopfert oder geplündert worden sind.‹«

Das betreffende Buch heißt Captured Agency: How the Federal Communications Commission Is Dominated by the Industries It Presumably Regulates und wurde von dem Investigativjournalisten Norm Alster verfasst.65

Um nur ein Beispiel zu nennen: Bevor er seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der FCC annahm, stand Wheeler der CTIA, dem Lobbyverein der Mobilfunkbranche, vor. Dies erklärt seinen Kommentar zum 5G-Netzwerk und warum die FCC kein Interesse an einer Untersuchung der Gesundheitsrisiken hat beziehungsweise »nicht vorhat, auf Richtlinien zu warten.«

Das Buch zeigt außerdem auf, wie die Telekommunikationsbranche die öffentliche Meinung manipuliert, indem sie die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern unterminiert, die Gefahren aufzeigen, Forschungsgelder beschneidet, gefälschte Studien veröffentlicht, die die Unbedenklichkeit belegen und behauptet, dass es einen »wissenschaftlichen Konsens« hinsichtlich der Ungefährlichkeit gebe, obwohl ein solcher Konsens in Wirklichkeit gar nicht existiert. Selbstverständlich gibt die Telekommunikationsbranche darüber hinaus Millionen Dollar aus, um die FCC in Angelegenheiten zu beeinflussen, die sich auf das Geschäftsergebnis auswirken könnten.66

Wettervorhersage: 5G gefährdet die Zuverlässigkeit

Abgesehen von möglichen gesundheitlichen Auswirkungen wird ein globales 5G-Netz außerdem die Verlässlichkeit unserer Wettervorhersagen beeinträchtigen, was nicht nur für Zivilisten, sondern auch für nationale Marineeinheiten eine Gefahr bedeutet. 67 Einem kürzlich in der Zeitschrift Nature erschienen Artikel68 zufolge wird eine weitreichende 5G-Abdeckung Satelliten dabei behindern, Veränderungen der atmosphärischen Wasserdampfkonzentration festzustellen – Meteorologen nutzen diese Beobachtungen zur Vorhersage von Wetterveränderungen und Unwettern.

Davis zitiert69 Stephen English, einen Meteorologen am Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage: »Zum ersten Mal stehen wir einer Bedrohung der Frequenzen, die ich als unsere Kronjuwelen bezeichnen würde, gegenüber – diese Frequenzen müssen wir unbedingt verteidigen, komme, was wolle!«

Leider werden solche Bedenken von der FCC nicht beachtet und laut Davis »wird Wetterexperten in der US-Regierung ein Maulkorb verpasst«. Kürzlich drängten die Senatoren Ron Wyden (Oregon) und Maria Cantwell (Washington) die Behörde aus diesem Grund dazu, die Expansion in das 24-GHz-Band einzuschränken.70

5G-Gesundheitsgefahren: Informieren und schützen Sie sich und Ihre Familie

Sehr aufschlussreich ist ein zweiseitiges Informationsblatt71 über 5G auf der Website des Environmental Health Trust. Dort können Sie auch auf eine lange Liste mit wissenschaftlichen Publikationen zugreifen, die aufzeigen, dass es durchaus einen Grund zur Besorgnis gibt.72

Wenn Sie die Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder, der Sie ausgesetzt sind, einschränken wollen, ist es empfehlenswert, die unten stehenden Vorschläge durchzulesen und so viele wie möglich umzusetzen. Zusätzliche Hinweise sowie Lösungen, um elektrische und magnetische Felder abzuschwächen, lassen sich auch gegen Ende des Textes »Healthy Wiring Practices«73 finden.

Wie Sie sich in der Nacht schützen können

  • Verwenden Sie Stetzer- oder Greenwave-Filter, um Spannungstransienten herauszufiltern und stellen Sie mithilfe von Messgeräten sicher, dass sie die gewünschte Wirkung erzielen.
  • Lassen Sie sich von einem batteriebetriebenen Wecker wachrufen – idealerweise von einem Modell ohne Licht.
  • Überlegen Sie, ob Sie das Bettchen Ihres Babys nicht in Ihr Zimmer stellen möchten, anstatt ein drahtloses Babyfon zu verwenden. Als Alternative käme ein kabelgebundenes Babyfon in Frage.
  • Wenn Sie auf WLAN angewiesen sind, sollten Sie das betreffende Gerät bei Nichtgebrauch abstellen, insbesondere nachts, wenn Sie schlafen. Arbeiten Sie idealerweise auf kabelgebundene Lösungen in Ihrem Haus hin, sodass Sie auf WLAN komplett verzichten können. Es ist wichtig zu wissen, dass jeder, der über einen WLAN-Router verfügt, einen Sendemast in seinen vier Wänden besitzt. Verzichten Sie möglichst auf WLAN und stellen Sie die Internetverbindung über ein Ethernet-Kabel (LAN-Kabel) her.
  • Wenn es für Sie undenkbar ist, auf einen Router zu verzichten, können Sie ihn in einer abgeschirmten Tasche platzieren, wenn er nicht in Gebrauch ist. Abgeschirmte Taschen können Sie entweder im Internet aufstöbern oder aus Swiss-Shield®-Stoffen selbst herstellen. Falls Ihr Notebook über keinen Ethernet-Anschluss verfügt, hilft Ihnen ein USB-Ethernet-Adapter dabei, eine kabelgebundene Internetverbindung herzustellen.
  • Sind Sie an großflächiger Abschirmung interessiert, könnten Sie in Erwägung ziehen, die Wände und die Decke Ihres Schlafzimmers mit einer speziellen Abschirmfarbe zu streichen, die Hochfrequenzstrahlung von Quellen, die sich außerhalb Ihres Hauses befinden (Mobilfunkmasten, Smart Meter, Funk- und Fernsehtürme), am Eindringen hindert. Fenster können mit einem metallenen Elektrosmogschutzgitter oder Abschirmfolie abgedeckt werden. Für Ihre Schlafstätte würde sich ein Baldachin, der Ihr Bett abschirmt, anbieten.

Wie Sie sich am Tag schützen können

  • Um die Belastung durch elektromagnetische Felder während des Tages zu beschränken, könnten Sie Stetzer-Filter verwenden, damit weniger »schmutziger Strom« beziehungsweise elektromagnetische Störungen erzeugt werden. Diese Filter können Sie auch an Ihren Arbeitsplatz oder auf Reisen mitnehmen. Vielleicht ist dies die beste Strategie, die Gefahren, die mit elektromagnetischer Belastung verbunden sind, zu reduzieren, denn der größte Teil der schädlichen Frequenzen wird von diesen Filtern entfernt.
  • Gehen Sie von Ihrem Desktop-PC aus über eine Ethernet-Verbindung ins Internet und stellen Sie sicher, dass sich Ihr Computer im Flugzeugmodus befindet. Vermeiden Sie außerdem drahtlose Tastaturen, Trackballs, Mäuse, Spielkonsolen, Drucker und tragbare Telefone. Entscheiden Sie sich für Geräte mit Kabel.
  • Tragen Sie Ihr Mobiltelefon nicht am Körper und legen Sie es nachts nicht in Ihr Schlafzimmer (außer, wenn es sich im Flugzeugmodus befindet). Weil Mobiltelefone sogar im Flugzeugmodus Signale aussenden können, gebe ich mein Gerät in eine Faraday-Tasche. Sie sind hocheffizient, wenn es darum geht, Strahlung abzublocken.
  • Wenn Sie mit dem Handy/Smartphone telefonieren, sollten Sie in den Freisprechmodus gehen und das Gerät in mindestens 1 Meter Entfernung halten. Versuchen Sie, möglichst wenig Zeit am Mobiltelefon zu verbringen. Telefonieren Sie stattdessen über eine VoIP-Software, während Sie über Ethernet im Internet sind oder – was noch besser ist – nutzen Sie Ihren Festnetzanschluss.

Allgemeine Maßnahmen im Haus

  • Falls Sie noch immer ein Mikrowellengerät verwenden, sollten Sie darüber nachdenken, es durch einen Heißluftdämpfer zu ersetzen, der die Speisen genauso schnell und weitaus sicherer erhitzt.
  • Verzichten Sie auf intelligente Geräte und Thermostate, die auf eine drahtlose Signalübertragung angewiesen sind. Dazu zählen alle neuen Smart-TV-Geräte, die die Bezeichnung »smart« deshalb tragen, weil sie ein WLAN-Signal aussenden. Anders als bei Ihrem Computer können Sie WLAN aber hier nicht abschalten. Ziehen Sie in Betracht, einen großen Computermonitor als Fernsehgerät zu benutzen, weil er kein WLAN-Signal aussendet.
  • Ersetzen Sie Kompaktleuchtstofflampen durch herkömmliche Glühbirnen. Entfernen Sie möglichst alle Leuchtstofflampen aus Ihrem Haushalt. Sie strahlen nicht nur ungesundes Licht aus, sondern – was noch schwerer wiegt – setzen Ihren Körper auch unter elektrischen Strom, wenn Sie sich nur in der Nähe der Lampen befinden.
  • Dimmer sind eine weitere Quelle »schmutzigen« Stroms – denken Sie darüber nach, herkömmliche Ein/Aus-Schalter anstelle von Dimmern einzubauen.
  • Widersetzen Sie sich Smart Metern so lange Sie können oder schirmen Sie einen bereits installierten Smart Meter ab. Manche Vorrichtungen können die Strahlung nachweislich um 98 bis 99 Prozent verringern. 74

Dieser Artikel erschien erstmals am 05. Juni 2019 auf Mercola.com.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. The Cellular Phone Task Force: »Governments and Organizations that Ban or Warn Against Wireless Technology«.
  2. EMFScientist.org: »International Appeal. Scientists call for Protection from Non-ionizing Electromagnetic Field Exposure«, 11.05.2015, aktualisiert am 21.09.2019.
  3. Environ Int., September 2014; 70C:106-112.
  4. Central European Journal of Urology, 2014; 67(1): 65–71.
  5. Fertility and Sterility, Januar 2012; 97(1): 39-45.e2.
  6. Scientists Warn of Potential Serious Health Effects of 5G, September 13, 2017 (PDF).
  7. Gaia.com 14.05.2019.
  8. EHtrust.org: »5G and Its Small Cell Towers Threaten Public Health«.
  9. Fortune, 22.05.2019.
  10. The Inquirer, 15.04.2019.
  11. Reuters, 17.04.2019.
  12. Government Technology, 10.05.2019.
  13. Fortune, 22.05.2019.
  14. Richard Blumenthal im US-Senat, 07.02.2019.
  15. Counterpunch, 03.05.2019.
  16. »Prepared Remarks of FCC Chairman Tom Wheeler«, 20.06.2016 (PDF).
  17. Counterpunch, 03.05.2019.
  18. Electromagnetic Health, 11.01.2014.
  19. Nourish Balance Thrive, 29.07.2018.
  20. Counterpunch, 03.05.2019.
  21. Electric Sense, 12.05.2017.
  22. Ehtrust.org: »Letter to the FCC From Dr. Yael Stein MD in Opposition to 5G Spectrum Frontiers«.
  23. Telecom Power Grab: »5th Generation (5G) Wireless Communications Fact Sheet«.
  24. Environmental Health Trust: »Top Facts on 5G: What You Need To Know About 5G Wireless and ›Small‹ Cells«.
  25. Science.howstuffworks.com: »What’s the difference between backscatter machines and millimeter wave scanners?«.
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