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Diese Artikelserie basiert auf dem Buch »Vorsicht Nährstoffräuber« von Suzy Cohen. Im ersten Teil erfahren Sie, was Nährstoffräuber sind und welche Symptome sich durch den Nährstoffentzug zeigen können.

Auf einen Blick
  1. Bestimmte Medikamente und Nahrungsmittel entziehen dem Körper wertvolle Nährstoffe.
  2. Die nährstoffraubende Nebenwirkung ist vielen Ärzten nicht bekannt, obwohl es zahlreiche Artikel und Studien dazu gibt.
  3. Der Nährstoffentzug kann vielschichtige Symptome und ernsthafte Krankheiten auslösen.
  4. Sie können sich durch gezielte Nahrungsergänzung vor Nährstoffräubern schützen.

Aus den Erfahrungen von »America´s Most Trusted Pharmacist«

Ich bin bekannt als America’s Most Trusted Pharmacist – als die Apothekerin, der man in Amerika am meisten vertraut –, und mir ist ernsthaft daran gelegen, Ihnen zu helfen. Ich habe jahrelang Pharmakologie, Biochemie und Medikamente studiert. Mir ist der Nutzen von Medikamenten vollkommen bewusst, aber als seit über 20 Jahren tätige Apothekerin kenne ich auch deren Probleme. Mein Buch und die daraus entstandene Artikelserie soll Ihnen helfen, Gesundheit und Vitalität wiederzuerlangen.

Schützen Sie sich durch gezielte Nahrungsergänzung vor Nährstoffräubern

Wenn Sie eine Arznei einnehmen müssen, dann sollten Sie wissen, wie Sie sich vor deren Gefahren schützen. In dieser Artikelserie erfahren Sie, warum Sie sich schlecht fühlen, wenn Sie ein bestimmtes Mittel einnehmen, und was Sie tun können, damit es Ihnen besser geht.

Und selbst wenn Sie keine Tabletten einnehmen, werden Sie viel über Vitamine und Mineralstoffe lernen, die lebensnotwendig sind und zum Wohlbefinden beitragen können. Medikamente sollen auf den Körper wirken, aber während sie Ihnen helfen, schaden sie häufig gleichzeitig dem Körper, indem sie ihm allmählich genau die Nährstoffe entziehen, die Sie brauchen, um gesund zu bleiben oder wieder zu werden.

Die Nebenwirkung vieler Medikamente: Nährstoffentzug

Als jemand, der seit vielen Jahren verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente aushändigt, hege ich höchsten Respekt für deren Wirksamkeit. Pharmazeutika können Ihre Schmerzen lindern, Ihnen helfen, leichter zu atmen oder einen epileptischen Anfall zu verhindern, und Allergiesymptome, die ihnen das Leben schwer machen, verringern. Die Liste der lebenserleichternden Wirkungen ließe sich schier endlos fortsetzen.

Aber – und dieses ABER wird großgeschrieben – während das Medikament das Problem, zu dessen Linderung Sie es einnehmen, tatsächlich in den Griff bekommt, raubt es Ihnen womöglich lebenswichtige Nährstoffe. Letztendlich erklären die Auswirkungen dieses Nährstoffentzugs alles, von quälenden Schmerzen bis hin zu lebensbedrohenden Krankheiten.

Bei Millionen Menschen schleicht sich dieser von Medikamenten verursachte Nährstoffmangel ein, sie werden von Jahr zu Jahr kränker. Der gesamte Körper gerät dermaßen aus dem Gleichgewicht, dass es die Betroffenen für normal halten, wegen eines nicht zu diagnostizierenden Leidens acht oder neun verschiedene Ärzte aufzusuchen. Und dabei ist es nur allzu gut möglich, dass sich das Leiden auf den Mangel eines einzigen Nährstoffs zurückverfolgen lässt!

Medikamente befreien zwar häufig tatsächlich von den Symptomen, doch die eigentliche Krankheit heilen sie in den meisten Fällen nicht. Dadurch, dass sie dem Körper Nährstoffe rauben oder deren Aufnahme hemmen, können sie womöglich sogar zu weiteren Krankheiten führen.

Wenn Unwissenheit zu weiteren Krankheiten führt

Die nährstoffraubende Wirkung von Medikamenten ist allgemein bekannt. Der Nährstoffräuber-Effekt ist real. Er ist weder umstritten noch etwas, das die Wissenschaft noch immer zu erforschen versucht.

Doch trotz Hunderter veröffentlichter Artikel und Studien über die nährstoffraubende Wirkung von Medikamenten müssen Millionen Menschen noch immer leiden. Das liegt daran, dass die Informationen nicht ausreichend bekannt gemacht worden sind. Die meisten Ärzte haben nichts darüber gelesen, vielen ist gar nicht bekannt, dass es überhaupt zu diesem Nährstoffabbau kommt.

Nährstoffmangel durch Medikamente: Häufig vorkommende Symptome und Krankheiten

Depression, Osteoporose und unregelmäßiger Herzschlag:

Sie alle können durch einen Mangel des Mineralstoffs Magnesium hervorgerufen werden. Zu den verbreiteten Nährstoffräubern von Magnesium zählen weibliche Hormone, Diuretika, Raloxifen, entzündungshemmende Mittel und Aspirin.

Kahle Stellen, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Erektionsstörungen
und chronischer Durchfall:

All diese Erkrankungen können von einem Mangel an Zink herrühren. Zu den häufigsten Nährstoffräubern von Zink gehören entzündungshemmende Mittel, Antibiotika, Antacida, Medikamente gegen Magengeschwüre und Sodbrennen, Diuretika und östrogenhaltige Mittel, in Form von Antibabypillen oder von Arzneien zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.

Durch einen von Medikamenten verursachten Nährstoffmangel werden Millionen Menschen von Jahr zu Jahr kränker
©Paolese – stock.adobe.com

Beinkrämpfe, Muskelspasmen, Gedächtnisverlust und Müdigkeit:

Jeder dieser Zustände kann sich aus einem Mangel an Coenzym Q10 (Ubiquinon) entwickeln. Dieses lebenserhaltende Antioxidans wird durch Hunderte von Medikamenten zerstört, darunter Statin-Cholesterinmedikamente, Metformin, Antidepressiva, Betablocker und Diuretika.

Gewichtszunahme, Depression, Müdigkeit, Blutarmut und ein Gefühl wie von 1000 Nadelstichen:

Jedes dieser Symptome könnte mit einem Mangel an einem oder mehreren B-Vitaminen zusammenhängen. Die Speicher werden durch östrogenhaltige Mittel, Alkohol, Antacida, Medikamente gegen Magengeschwüre, Diuretika, Raloxifen, Cholestyramin und Diabetesmittel geplündert.

Was Sie beim Umgang mit dieser Artikelserie beachten sollten

Jedes Buch und jeder Artikel hat seine Grenzen. Zunächst einmal konnte nicht jedes Medikament aufgenommen werden, es gibt schließlich Tausende. Eine klinische Studie über die nährstoffzehrende Wirkung eines jeden einzelnen Mittels aufzutreiben, ist nahezu unmöglich.

Ich habe die gängigsten Arzneimittel aufgenommen und eine sorgfältige Liste der führenden Nährstoffräuber auf dem Markt erstellt. In einigen Fällen nenne ich alle Medikamente, die zu einer bestimmten Klasse gehören, auch wenn nur bei einigen Mitteln dieser Klasse Beweise für die nährstoffabbauende Wirkung vorliegen. So kann es sein, dass vier verschiedene Säure-Blocker aus derselben Klasse auftauchen, obwohl vielleicht nur für drei von ihnen Studien vorliegen, die belegen, dass sie Nährstoffe rauben.

Ich bin davon überzeugt, dass ein Medikament, das zur selben Klasse wie die Nährstoffräuber gehört, mit einiger Sicherheit auch selbst einer ist. Vielleicht könnte man mir zu starke Verallgemeinerung vorwerfen, aber wenn es um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden geht, dann halte ich es für das Beste, im Zweifelsfall lieber etwas zu vorsichtig zu sein.

Wie bei jedem Buch und Artikel über Fragen der Gesundheit muss auch hier die individuelle Sicherheit an erster Stelle stehen. Beachten Sie deshalb bitte, dass meine Nährstoffdosierungen nur als allgemeine Richtlinien dienen sollen und nicht als absolute Wahrheit gedacht sind. Wenn sich herausstellt, dass eine empfohlene Dosierung für Sie nicht die richtige ist, so sollten Sie selbst die richtige Dosis ermitteln. Schlägt Ihr Arzt eine geringere (oder höhere) Dosierung vor, so folgen Sie seinem Rat, denn schließlich kennt er Ihre Krankengeschichte.

Einige der von mir vorgeschlagenen Dosierungen mögen im Vergleich zu den üblichen Standards (wie beispielsweise der vom US-Gesundheitsministerium empfohlenen Tagesdosis) extrem hoch erscheinen, und sie sind sicher auch nicht für jeden angemessen.

Eine übermäßige Nahrungsergänzung kann für manche schädlich sein, und ich kann von hier aus nicht bestimmen, ob Sie dazu gehören, folgen Sie also dem Rat Ihres Arztes.

Chemotherapeutika habe ich nicht in meine Nährstoffräuber-Liste aufgenommen, obwohl diese Medikamente viele Nährstoffe entziehen können. Sie sind deshalb nicht in dieser Artikelserie enthalten, weil einige Onkologen grundsätzlich von der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln während der Behandlung abraten. Wenn Sie also chemotherapeutisch behandelt werden oder früher behandelt worden sind, so fragen Sie Ihre Onkologen oder anderen Ärzte, welche Mittel Sie (falls überhaupt) einnehmen sollten.

Noch etwas: Ich will nicht den Eindruck erwecken, als wäre die nährstoffraubende
Wirkung eines Nährstoffräubers die Ursache Ihrer Krankheit. Sie müssen alle Aspekte Ihres persönlichen Gesundheitszustands mit Ihren behandelnden Ärzten besprechen.

Und abschließend sei noch gesagt: Meine Äußerungen sind von der US-Nahrungs- und Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) nicht bewertet worden.

Den 2. Teil dieser Artikelserie finden Sie hier …

Dieser Artikel ist ein zusammengefasster Auszug aus meinem Buch Vorsicht Nährstoffräuber!

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